Pokal 2022/2023

1. Runde am 23.09.2022:
Eugen Schmidt 1-0 Frank König
Thomas Krempel – Reinhart Paul(e)
Michael Dziallas(e) – Christoph Wagner
Reinhard Baier 1-0 Martin Kersten
Ferenc Tóth 1-0 Manfred Weiser
Peter Hoffmann 1-0 Rainer Lunau

Freilose: Stefan Geyler, Clemens Krause
Entschuldigungen: Reinhart Paul, Michael Dziallas

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Klubmeisterschaft 2022/2023

Tabelle und Rundenplan, Stand 17.09.2022 01:00 Uhr

Entschuldigungen
Stephan Reeger ist vom Turnier zurückgetreten.
Stefan Geyler vom 01.10.-15.10.

Nachholpartien
1. Runde: König – Weiser 4.11.2022
1. Runde: Dziallas – Paul
1. Runde: Schmidt – Kersten
2.Runde: Weiser – Geyler 21.10.2022

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Anmeldung Eckbauer Open 2022

Nach 3 Jahren Unterbrechung gibt es eine Neuauflage vom Eckbauer Open 2022.
Anmeldungen per E-Mail open@bsg-eckbauer.de oder telefonisch 0151 5556 5154 (Baier). Registrierung und Startgeld am 1. Spieltag bis 18:45 Uhr!

Aufgrund der unklaren politischen Situation im Herbst durch die Corona-Pandemie und möglicher Heizprobleme durch die Energiekrise kann es zu einer Verkürzung des Turniers kommen. Ich bin aber optimistisch, dass alles ordnungsgemäss ablaufen wird.

Teilnehmerliste nach DWZ, Stand: 22.09.2022, 23:00 Uhr, die Liste ist voll.

Etwa 10 Nachrücker werden dennoch zum Zug kommen, wenn nach der Registrierung um 18:45 Uhr noch Plätze frei sind. Auf Warteliste sind: Rainer Hoppe, Richard Mertens, Hagen Jurkatis, Konrad Wozniak

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1.Runde-Bericht der Ersten

Liebe Schachfreunde,
in der heutigen ersten Runde mussten wir uns leider mit einer 3,5:4,5 Auswärtsniederlage bei Rotation Berlin abfinden.
Der Mannschaftskampf war genauso eng, wie es das Ergebnis auch vermuten lässt. Am Ende des Tages machten Kleinigkeiten den Unterschied aus und das Spiel hätte auch gerne genau anders herum ausgehen können… – seeehr gerne sogar!
Ist aber leider nicht.
Die Geschichte des Mannschaftskampfes ist schnell erzählt:
Zunächst gab es an Brett 6 durch Dieter und einige Zeit später durch Stefan an Brett 2 durch 2 Unentschieden mit Schwarz für uns. Dieter hatte im Rahmen einer nervenaufreibenden Anfahrt schon einige Körner gelassen und hat sich in der Situation verständlicherweise für den Spatzen in der Hand entschieden. Stefan hat seinem Gegner zunächst positionsgerecht den Anzugsvorteil abgenommen, schien sodann auch etwas vorteilhaft zu stehen, ohne dass jedoch etwas Handfestes oder gar Zählbares dabei herausgesprungen wäre.
An den übrigen Brettern sah es zunächst alles in allem ganz gut aus. Wofgang hatte es an Brett 1 mit einem echten Schwergewicht, Steve Berger, zu tun und schlug sich sehr achtbar. Er ergriff die Initiative und wusste Steve gut zu fordern. Bei Klaus schien sich ein zäher Abnutzungskampf zu entwickeln. Ich selbst habe die Eröffnung sträflich misshandelt, wurde aber nicht bestraft, rappelte mich raus und stand auf einmal sogar besser – zudem mit deutlich mehr Bedenkzeit, als mein Gegner.
Frank, an Brett 5 schien auch sehr erfreulich zu stehen – und auch bei ihm deutete sich an, dass der Gegner Probleme mit der Bedenkzeit bekommen könnte.
Manfred stand an Brett 7 sehr ordentlich und Stefan Rohrbach an Brett 8 etwas unter Druck.
Dann gerieten wir in Rückstand. Frank griff fehl und das Bedenkzeitproblem seines Gegners war mit einem Schlag gelöst: 2:1 für Rotation.
Ich hatte meinen Stellungsvorteil zwischenzeitlich ebenso eingebüsst, wie den Löwenanteil meines Zeitvorsprunges, hatte weder eine Idee, geschweige denn einen Plan, wie ich auf Sieg weiterspielen sollte und musste mich folgerichtig mit einem Remis begnügen.
Wolfgang musste sich schließlich doch Steve geschlagen geben: 3,5:2,5 für Rotation.
An den letzten beiden Brettern wechselten sich Erfreuliches und weniger Erfreuliches ab. Der zwischenzeitlich eher vorteilhaft stehende Manfred verlor an Brett 7 und „Sorgenkind“ Stefan gewann dafür an 8.
Ergo: 4,5 zu 2,5 für Rotation, deren Heimsieg damit besiegelt war.
Der „LAST-MAN-STANDING“ war einmal mehr Klaus – unglaublich, wo holt der Mann die Energie und die Zähigkeit her ?! Und er gewann auch noch nach zähem Ringen.
Neben „Ergebniskosmetik“ war es nicht „nur“ ein Brettpunkt mehr, sondern für ihn persönlich auch ein verheissungsvoller Saisonauftakt.
Die 2. Runde findet am 9.10.2022 statt und wir empfangen den gegenwärtigen Tabellenführer vom Lietzensee, Weiße Dame.
Trotz allem ein schönes Restwochenende!!
Feri

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Identitätsstiftende Gedanken

Identitätsstiftende Gedanken zum Saisonstart
Liebe Schachfreunde,
früher oder später wird bei unseren Schulschach-AG’s ein Begriff unweigerlich zum Thema werden, denn das ist ja schließlich auch der Sinn der Sache. Es wird der Moment kommen, an welchem mich große Kinderaugen neugierig ansehen und fragen: was ist eigentlich ein Eckbauer?!
Da gilt es gut vorbereitet zu sein…
Schaut man bei Wikipedia nach, findet man zwar dankenswerterweise einen Hinweis auf uns, als den ältesten deutschen Schachverein. Was ein „Eckbauer“ aber eigentlich sein soll, sucht man dort vergeblich. Es gibt dort zwar Randbauern (= „Bauer der in der Grundstellung vor einem Turmbeziehungsweiseimspäteren Spielverlauf auf der a- oder h-Linie steht“), nicht jedoch eine Bedeutung des Wortes „Eckbauer“.
Das wirft natürlich Fragen auf: sind wir wirklich im wahrsten Sinne des Wortes so bedeutungslos? Beruht unser Name auf einem seit knapp 200 Jahren unentdeckten, jedenfalls aber nicht berichtigtem „Redaktionsversehen“?
Gibt es überhaupt so etwas, wie einen Eckbauern, und falls ja: was macht ihn aus?!
Ihr merkt allmählich, es geht für uns um philosophische Fragen von geradezu existentieller Tragweite, die wir am besten noch vor der morgen beginnenden BMM geklärt haben sollten!
Die wahrlich existentielle Frage, ob es „Eckbauern“ überhaupt gibt, ist für uns denkbar leicht zu beantworten: aber ja; wir spielen Schach und zahlen schließlich Mitgliedsbeiträge.
Das tun weisse Damen, Königsjäger, schwarze Springer und mitunter sogar Pinguine aber auch…
Was ist unser identitätsstiftendes Merkmal? Was macht uns aus? Was sind wir?
Ich glaube, im Grunde unseres Wesens sind wir Randbauern. Wir sind die wertlosesten Geschöpfe auf dem Brett. – Uns wurde nichts in die Wiege gelegt. Wir sind nicht so wirkmächtig, wie etwa eine Dame, nicht so wuchtig, wie ein Turm, nicht mit solchen Talenten gesegnet, wie ein Springer. Wir müssen uns Schritt für Schritt alles, aber auch alles erarbeiten. Ein einziges Mal im Leben, nämlich ausgehend von der Grundstellung, können wir einen kleinen Sprung machen. Und selbst da kann es uns passieren, dass wir – sozusagen im Vorübergehen, so ganz nebenbei – geschlagen werden. Was für eine Demütigung! Selbst der Doppelschritt aus der Grundstellung, wird uns faktisch abgesprochen. Wir werden behandelt, als hätten wir nur einen Schritt nach vorne gemacht. – Aber denen, die so fallen, geht es immer noch besser, als manch anderem Randbauern: denn sie haben wenigstens für kurze Zeit – wenn auch nur für einen Zug – gelebt. Um wieviel trostloser ergeht es da anderen unserer Artgenossen, die sich geduldig auf ihren ersten Schritt ins Leben vorbereiten und dann einem heimtückischen Attentat in Gestalt eines Läuferopfers auf h2 oder h7 zum Opfer fallen?!!
Ihr merkt schon: der Gefahren sind für uns viele, wir haben keine Lobby, werden häufig verhöhnt und verspottet, jedenfalls aber nicht besonders ernst genommen.
Nein, wir kommen nicht mit einem goldenen Löffel zur Welt und nein: überpriviligiert sind wir nun wirklich nicht.
Und ja: wir Eckbauern sind die outlaws aus Kaste 0, die Vollproleten, die Randbauern!
Aber was für welche?!!
Wir Eckbauern sind Teamspieler, sind Randbauern mit einer Mission. Es mag (noch) mächtigere Figuren auf dem Brett geben. Aber wir wissen was wir können, sind mental stark und haben ein klares Ziel vor Augen: im Regelfall das Eckfeld. „Vorwärts immer – rückwärts nimmer“, lautet unsere Devise. Gesellschaftlicher Aufstieg? – Für uns kein Fremdwort, sondern täglich aufs neue gelebte Realität. Wir wissen, dass wir – außer natürlch dem König – alles werden können, was wir wollen – am Ende unseres Weges. Die Grundreihe ist das Ziel, dass es für uns zu erreichen gilt. Wir sind demütig. Und wir sind zäh. Wir schaffen Strukturen. Auf Schritt und Tritt. Die große Show ist zumeist nicht unser Ding. Die überlassen wir gerne den mächtigen Damen oder den urplötzlich aus dem nichts auftauchenden und das anarchische Element des Schachspiels ebenso vorzüglich wie elegant verkörpernden Springern. Doch die schnöseligen aber letztlich doch lebenslänglich limitierten Figuren, vom Läufer, bei dem das besonders augenfällig wird, über die Springer, den wuchtigen Turm bis zur fast allmächtigen Dame, sollten eins nicht vergessen. Sie sollten sich stets vor Augen halten, dass wir ihnen sogar etwas Wertvolles voraus haben: ,!!
All die genannten Figuren verlassen das Brett stets genauso, wie sie es betreten haben. Zwischen Grundstellung und ihrem Abgang ist null Entwicklung zu erkennen. Sie bleiben stets, was sie am Anfang bereits sind: schwarz- oder weissfeldrige Läufer, Springer, Türme oder halt Damen.
Wie langweilig.
Wir Eckbauern hingegen haben das Potential uns weiter zu entwickeln. Wir haben einen Weg und auch ein Ziel vor Augen. Mag ersterer mitunter auch steinig und holprig und letzteres weit entfernt und kaum erreichbar sein. (Auferstehungs-)Glaube, Liebe & Hoffnung sind unsere verlässlichen Verbündeten. Sie ermutigen uns und helfen uns, unser Ziel zu erreichen und unser Potential auszuschöpfen – from zero to hero! So gesehen wesenstypisch für Eckbauern. Mögen der König, die entscheidende, die Dame, die wirkmächtigste Figur und der Springer der charmante Filou auf dem Brett sein, so sind wir doch die unterschätzten Wundertüten – die das magische Moment verkörpernden „Froschkönige“, die sich im Moment ihres Triumphes auch mal die Freiheit herausnehmen können, im Dienste der Sache mit Konventionen zu brechen und sich „unterzuverwandeln“.
Und so erweist sich die bei flüchtiger Betrachtung am hilflosesten und am stärksten reglementiert wirkende „Figur“ auf dem Brett, der „Eckbauer“, in Wahrheit und im philosophischen Sinne doch als die freieste von allen.
Ich fürchte, fürs Schulschach muss ich allerdings an dieser Beweisführung noch etwas feilen…
In diesem Sinne
Alles Gute
Feri

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2.Blitzturnier vom 9.9. 2022

Endstand nach 11 Partien
1.-2. Baier, Lohmar 10 Punkte
3. Kersten 8 Punkte
4. Paul 7,5 Punkte
5. Möller 6,5 Punkte
6. Derz 5,5 Punkte
7. Hoffmann 5 Punkte
8. Reeger 4,5 Punkte
9.-10. Löchner, Zelanti 3,5 Punkte
11. Weiser 2 Punkte
12. Amir 0 Punkte

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2.Schnellturnier vom 2.9.2022

Endstand nach 7 Partien
1. Möller 6 Punkte
2. Baier 5,5 Punkte
3. Kersten 5 Punkte
4.-6. Derz, Geyler, Hoffmann 4 Punkte
7.-8. Schmidt, Toth 3,5 Punkte
9. Paul 3 Punkte
10. Zelanti 2 Punkte
11. Löchner 1,5 Punkte

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Ferenc Toth gegen fünf

Nur 5 Spieler fanden sich zum Klubmeister Simultan ein.Feri zeigte sich in guter Form,und holte 50%.
Hoffmann 1, Kersten 0,5, Paul 0,5, Möller 0,5, Lohmar 0

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Anmeldung zum Pokal 2022/2023

Die erste Runde unserer neuen Pokalmeisterschaft startet am Freitag, den 23.09.2022. Anmeldeschluss ist am 16.09. Die Anmeldungen bitte wieder hier auf der Seite oder per Mail an mich.
Teilnehmerliste: Weiser, Baier, Toth, König, Paul(e), Hoffmann, Dziallas, Kersten, Geyler, Schmidt, Lunau, Krempel, Wagner, Krause,

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Ferenc Toth ist Pokalsieger 2022

Im Finale bezwang er Michael Dziallas.

Herzlichen Glückwunsch

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