Training mit Ulf von Herman am 5.12.

Am Montag den 5.12.lädt der Eckbauer Open Sieger Ulf von Herman zu einem Analyseabend ein.Besprochen werden Partien vom Open und der BMM.Jeder kann eigene Partien mitbringen.

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Pokal 2.Runde am Montag den 12.12.2022

Hoffmann-Schmidt
Geyler-Dziallas/Wagner
Paul-Baier
Krause-Toth

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Klubmeisterschaft 2022/2023

Tabelle und Rundenplan, Stand 12.11.2022 11:30 Uhr

Entschuldigungen
Stephan Reeger ist vom Turnier zurückgetreten.

Nachholpartien
1. Runde: Dziallas – Paul
1. Runde: Schmidt – Kersten
3. Runde: Toth – Hoffmann
4. Runde: König – Baier

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4.Schnellturnier vom 18.11.2022

Endstand nach 7 Partien Schweizer System
1. Paul 6,5 Punkte
2. Toth 5,5 Punkte
3. Baier 4,5 Punkte
4.-6. Hoffmann, Möller, Schmidt 4 Punkte
7.-9. Dziallas, Kersten, Liuzzi 3,5 Punkte
10.-11. Reeger, Zirner 3 Punkte
12. Vaidya 2 Punkte
13. Cakmak 1,5 Punkte
14. Bergmann 0,5 Punkte

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4.Blitzturnier vom 4.11.2022

Endstand nach 12 Partien
1.-2. Baier, Krause 9 Punkte
3. Möller 8,5 Punkte
4. Toth 7,5 Punkte
5. Kersten 5,5 Punkte
6. Reeger 2 Punkte
7. Löchner 0,5 Punkte
Die Null wurde abgeschafft und durch eine Blume oder Sonne ersetzt.So hat Christin selbst bei den Verlierern noch für gute Laune gesorgt.

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3.Schnellturnier vom 21.10.2022

Endstand nach 7 Partien
1.-2. Möller, Toth 5,5 Punkte
3. Hoffmann 5 Punkte
4.-6. Baier, Dziallas, Kersten 4 Punkte
7.-8. Paul, Reeger 3,5 Punkte
9. Löchner 3 Punkte
10.-11. Cakmak, Liuzzi 2 Punkte

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BMM-Die gute Nachricht gleichmal vorweg

.. Unsere stark ersatzgeschwächte Dritte gewinnt mit 4 Mann 4:1!!!
Chapeau und Herzlichen Glückwunsch!!!
Damit konnte auch unsere Zweite leider nicht mithalten. Da sie drei Spieler an uns abgeben mussten, traten sie heute mit 6 Spielern an und hätten es trotzdem fast geschafft noch etwas Zählbares dazubehalten. Aber leider auch nur fast. Sie schlugen sich immerhin sehr achtbar und verloren denkbar knapp mit 3,5:4,5.
Und nun …
… zu uns.
Wage es Brasilien zu sein, empfahlen die führenden Fussballkommentatoren Brasiliens einer verunsicherten und gänzlich von Neymar Jr. abhängigen Nationalmannschaft.
Es endete legendär im Halbfinale von Belo Horizonte…
Gut 8 Jahre später erlebten wir heute unser „Mineiraco“ gegen Weisse Dame. Ist also gut möglich, dass zumindest der Lietzensee ab jetzt jedes Jahr am 9.10. schwarz-rot-gold angestrahlt wird und die Jungs sich dort zum Singen ihrer Vereinshymne versammeln …
Der Rücksichtnahme unserer nachfolgenden Mannschaften sei Dank traten wir zwar ersatzgeschwächt aber immerhin vollzählig mit 8 Spielern an, waren aber im Wortsinne chancenlos und gingen – leider auch in der Höhe völlig verdient mit 1:7 (in Worten: eins zu sieben) – unter. Es war ein glattes missmatch. Ich kann mich an keinen Mannschaftskampf erinnern, wo meinem Team derartiges widerfahren wäre.
Tatsächlich haben wir nicht nur kein einziges Brett für uns entscheiden können, sondern standen noch nicht einmal temporär an einem der Bretter klar im Vorteil.
Heute gilt es einfach mal die erdrückende Überlegenheit des Gegners – wenn auch nicht neidlos – anzuerkennen.
Wir hatten keine Chance – und wer keine Chance hat, kann sie auch nicht nutzen. Vielleicht exemplarisch bringt heute meine Partie den Mannschaftskampf auf den Punkt. Mein Gegner, Grigorios Sklavounos, spielte e5 und ermöglichte so aus der Wiener Partie kommend eine ausgesprochen scharfe Stellung in der Schwarz regelmäßig sehr zufrieden ist, aus der Eröffnung einen Bauern mitnimmt und leicht dazu neigt, die eigene Stellung zu überschätzen. Es ist eine Variante mit der ich bislang, so selten ich sie auch aufs Brett bekam, ich mich doch im Ergebnis immer durchsetzen konnte. Es ist allerdings zugleich eine zweischneidige Stellung, die genau behandelt werden will, weil sie ansonsten sehr schnell den Bach runtergehen kann. Quod errat demonstrandum. „Mit meiner Eröffnung“ geriet ich schon mit dem ungenauen 8. Zug positionell in Nachteil, den ich sodann im 9. Zug – immerhin konsequent – zügig weiter auszubauen verstand. Im 13. Zug folgte ein „Notscheinopfer“ nach welchem schon das Erreichen der Zeitkontrolle ein ambitioniertes Ziel wurde. Grigorius hatte es scheinbar eilig. Er spielte das sehr genau, nutzte meine Schwäche(nnnnnn) wirklich sehr schön aus, ließ nichts anbrennen und nahm mit dem 33. Zug meine Kapitulation entgegen.
Noch etwas schneller als ich war nur noch Klaus, der sich fast zeitgleich mit mir geschlagen geben musste. In der 1. Runde war er noch der „LAST MAN STANDING“, der die längste Partie spielte und dann auch noch gewann, doch heute schien er ähnlich chancenlos zu sein, wie ich. Wir beide gaben also mit dem 0:2 schon mal die Richtung vor, in die der Mannschaftskampf heute laufen würde.
Und da es auch an den übrigen Brettern keinen einzigen echten Hoffnungsschimmer gab, nahmen Wolfgang und Stefan, an Brett 1 und 2 vernünftigerweise die Remisangebote ihrer starken Gegner in noch halbwegs ausgeglichener Stellung an. 1:3.
Der Rest ist schnell erzählt: von oben nach unten verloren auch Manfred, Stefan Rohrbach, Peter Hoffmann und Olaf, wobei sich Manfred immerhin auf die Fahne schreiben kann, noch den längsten Widerstand geleistet zu haben.
1:7, was riecht wie eine Klatsche, was schmeckt, wie eine Klatsche und was sich erst recht anfühlt, wie eine Klatsche, dass ist dann wohl auch eine.
Ich persönlich habe schon häufiger gegen Spieler von Weiße Dame verloren. Besonders ärgerlich war eine Partie gegen SF Biebelmann, in der ich laut Stockfish einen Vorteil von etwa 8 Einheiten noch wegwarf. Im letzten Jahr, lehnte ich ein Remisangebot ab und verlor noch, und einmal musste sogar meine Tochter, als rettender Engel für Weisse Dame einspringen, indem sie – AUSNAHMSWEISE EINMAL – sonntag vormittag ihren verpeilten Vater auf seinem Handy anrief und ihn so aus allen Träumen riss… Die Kette scheint endlos.
Heute war es hingegen mal sowas von klar, dass einem nicht mal mehr eine Ausrede einfällt; denn die aufrichtige Erkenntnis, der Gegner war besser, sollte nicht als „Ausrede“ im engeren Sinne gewertet werden können.
Das uns Weisse Dame heute nun wirklich in allen Belangen einen Schritt voraus war, zeigte sich dann auch noch nach dem Mannschaftskampf, als Michael Dziallas, Reinhard, Stephan Reeger und ich noch zum Griechen am Klausener Platz gingen, und feststellen mussten, dass bei strahlenden Sonnenschein draußen kein Tisch mehr für uns frei war – die Jungs von der Weissen Dame saßen schon bestens gelaunt an zweien …
Der eine gab unmittelbar nach dem Mannschaftskampf – noch im Spiellokal – zu verstehen, dass er sich schon auf meinen Bericht freut…
Zufrieden?!
Wir sind also wohlverdienter Tabellenletzter. Glücklicherweise sind aber auch erst 2 Spieltage gespielt.
In der dritten Runde treten wir am 20.11.2022 bei Königsjäger an. Wir haben also mächtig viel Zeit unsere Wunden zu lecken und zu gesunden, um dann nach Möglichkeit und Kräften die Tabelle zu korrigieren.
Königsjäger 2 hat zwar heute hoch gewonnen und dürfte auch viele junge Spieler im Einsatz haben, so dass die Wertungszahlen nur bedingt aussagekräftig sein sollten. Nichtsdestotrotz sollte es für uns mit der richtigen Einstellung gut möglich sei, von dort Zählbares mitzunehmen und die Rote Laterne wieder abzugeben.
Schließlich haben wir „Sparfüchse“ heute – kostenlos aber vielleicht nicht umsonst – eine 1 a- Lehrstunde erhalten, in der wir zumindest viel gelernt haben sollten.
In diesem Sinne – trotz allem – ein schönes Restwochenende
Feri

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3.Blitzturnier vom 7.10.2022

Endstand nach 8 Partien
1. Möller 6 Punkte
2. Baier 5,5 Punkte
3.-4. Derz, Kersten 3 Punkte
5. Toth 2,5 Punkte
6. Reeger 0 Punkte

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1.Runde-Bericht der Ersten

Liebe Schachfreunde,
in der heutigen ersten Runde mussten wir uns leider mit einer 3,5:4,5 Auswärtsniederlage bei Rotation Berlin abfinden.
Der Mannschaftskampf war genauso eng, wie es das Ergebnis auch vermuten lässt. Am Ende des Tages machten Kleinigkeiten den Unterschied aus und das Spiel hätte auch gerne genau anders herum ausgehen können… – seeehr gerne sogar!
Ist aber leider nicht.
Die Geschichte des Mannschaftskampfes ist schnell erzählt:
Zunächst gab es an Brett 6 durch Dieter und einige Zeit später durch Stefan an Brett 2 durch 2 Unentschieden mit Schwarz für uns. Dieter hatte im Rahmen einer nervenaufreibenden Anfahrt schon einige Körner gelassen und hat sich in der Situation verständlicherweise für den Spatzen in der Hand entschieden. Stefan hat seinem Gegner zunächst positionsgerecht den Anzugsvorteil abgenommen, schien sodann auch etwas vorteilhaft zu stehen, ohne dass jedoch etwas Handfestes oder gar Zählbares dabei herausgesprungen wäre.
An den übrigen Brettern sah es zunächst alles in allem ganz gut aus. Wofgang hatte es an Brett 1 mit einem echten Schwergewicht, Steve Berger, zu tun und schlug sich sehr achtbar. Er ergriff die Initiative und wusste Steve gut zu fordern. Bei Klaus schien sich ein zäher Abnutzungskampf zu entwickeln. Ich selbst habe die Eröffnung sträflich misshandelt, wurde aber nicht bestraft, rappelte mich raus und stand auf einmal sogar besser – zudem mit deutlich mehr Bedenkzeit, als mein Gegner.
Frank, an Brett 5 schien auch sehr erfreulich zu stehen – und auch bei ihm deutete sich an, dass der Gegner Probleme mit der Bedenkzeit bekommen könnte.
Manfred stand an Brett 7 sehr ordentlich und Stefan Rohrbach an Brett 8 etwas unter Druck.
Dann gerieten wir in Rückstand. Frank griff fehl und das Bedenkzeitproblem seines Gegners war mit einem Schlag gelöst: 2:1 für Rotation.
Ich hatte meinen Stellungsvorteil zwischenzeitlich ebenso eingebüsst, wie den Löwenanteil meines Zeitvorsprunges, hatte weder eine Idee, geschweige denn einen Plan, wie ich auf Sieg weiterspielen sollte und musste mich folgerichtig mit einem Remis begnügen.
Wolfgang musste sich schließlich doch Steve geschlagen geben: 3,5:2,5 für Rotation.
An den letzten beiden Brettern wechselten sich Erfreuliches und weniger Erfreuliches ab. Der zwischenzeitlich eher vorteilhaft stehende Manfred verlor an Brett 7 und „Sorgenkind“ Stefan gewann dafür an 8.
Ergo: 4,5 zu 2,5 für Rotation, deren Heimsieg damit besiegelt war.
Der „LAST-MAN-STANDING“ war einmal mehr Klaus – unglaublich, wo holt der Mann die Energie und die Zähigkeit her ?! Und er gewann auch noch nach zähem Ringen.
Neben „Ergebniskosmetik“ war es nicht „nur“ ein Brettpunkt mehr, sondern für ihn persönlich auch ein verheissungsvoller Saisonauftakt.
Die 2. Runde findet am 9.10.2022 statt und wir empfangen den gegenwärtigen Tabellenführer vom Lietzensee, Weiße Dame.
Trotz allem ein schönes Restwochenende!!
Feri

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Identitätsstiftende Gedanken

Identitätsstiftende Gedanken zum Saisonstart
Liebe Schachfreunde,
früher oder später wird bei unseren Schulschach-AG’s ein Begriff unweigerlich zum Thema werden, denn das ist ja schließlich auch der Sinn der Sache. Es wird der Moment kommen, an welchem mich große Kinderaugen neugierig ansehen und fragen: was ist eigentlich ein Eckbauer?!
Da gilt es gut vorbereitet zu sein…
Schaut man bei Wikipedia nach, findet man zwar dankenswerterweise einen Hinweis auf uns, als den ältesten deutschen Schachverein. Was ein „Eckbauer“ aber eigentlich sein soll, sucht man dort vergeblich. Es gibt dort zwar Randbauern (= „Bauer der in der Grundstellung vor einem Turmbeziehungsweiseimspäteren Spielverlauf auf der a- oder h-Linie steht“), nicht jedoch eine Bedeutung des Wortes „Eckbauer“.
Das wirft natürlich Fragen auf: sind wir wirklich im wahrsten Sinne des Wortes so bedeutungslos? Beruht unser Name auf einem seit knapp 200 Jahren unentdeckten, jedenfalls aber nicht berichtigtem „Redaktionsversehen“?
Gibt es überhaupt so etwas, wie einen Eckbauern, und falls ja: was macht ihn aus?!
Ihr merkt allmählich, es geht für uns um philosophische Fragen von geradezu existentieller Tragweite, die wir am besten noch vor der morgen beginnenden BMM geklärt haben sollten!
Die wahrlich existentielle Frage, ob es „Eckbauern“ überhaupt gibt, ist für uns denkbar leicht zu beantworten: aber ja; wir spielen Schach und zahlen schließlich Mitgliedsbeiträge.
Das tun weisse Damen, Königsjäger, schwarze Springer und mitunter sogar Pinguine aber auch…
Was ist unser identitätsstiftendes Merkmal? Was macht uns aus? Was sind wir?
Ich glaube, im Grunde unseres Wesens sind wir Randbauern. Wir sind die wertlosesten Geschöpfe auf dem Brett. – Uns wurde nichts in die Wiege gelegt. Wir sind nicht so wirkmächtig, wie etwa eine Dame, nicht so wuchtig, wie ein Turm, nicht mit solchen Talenten gesegnet, wie ein Springer. Wir müssen uns Schritt für Schritt alles, aber auch alles erarbeiten. Ein einziges Mal im Leben, nämlich ausgehend von der Grundstellung, können wir einen kleinen Sprung machen. Und selbst da kann es uns passieren, dass wir – sozusagen im Vorübergehen, so ganz nebenbei – geschlagen werden. Was für eine Demütigung! Selbst der Doppelschritt aus der Grundstellung, wird uns faktisch abgesprochen. Wir werden behandelt, als hätten wir nur einen Schritt nach vorne gemacht. – Aber denen, die so fallen, geht es immer noch besser, als manch anderem Randbauern: denn sie haben wenigstens für kurze Zeit – wenn auch nur für einen Zug – gelebt. Um wieviel trostloser ergeht es da anderen unserer Artgenossen, die sich geduldig auf ihren ersten Schritt ins Leben vorbereiten und dann einem heimtückischen Attentat in Gestalt eines Läuferopfers auf h2 oder h7 zum Opfer fallen?!!
Ihr merkt schon: der Gefahren sind für uns viele, wir haben keine Lobby, werden häufig verhöhnt und verspottet, jedenfalls aber nicht besonders ernst genommen.
Nein, wir kommen nicht mit einem goldenen Löffel zur Welt und nein: überpriviligiert sind wir nun wirklich nicht.
Und ja: wir Eckbauern sind die outlaws aus Kaste 0, die Vollproleten, die Randbauern!
Aber was für welche?!!
Wir Eckbauern sind Teamspieler, sind Randbauern mit einer Mission. Es mag (noch) mächtigere Figuren auf dem Brett geben. Aber wir wissen was wir können, sind mental stark und haben ein klares Ziel vor Augen: im Regelfall das Eckfeld. „Vorwärts immer – rückwärts nimmer“, lautet unsere Devise. Gesellschaftlicher Aufstieg? – Für uns kein Fremdwort, sondern täglich aufs neue gelebte Realität. Wir wissen, dass wir – außer natürlch dem König – alles werden können, was wir wollen – am Ende unseres Weges. Die Grundreihe ist das Ziel, dass es für uns zu erreichen gilt. Wir sind demütig. Und wir sind zäh. Wir schaffen Strukturen. Auf Schritt und Tritt. Die große Show ist zumeist nicht unser Ding. Die überlassen wir gerne den mächtigen Damen oder den urplötzlich aus dem nichts auftauchenden und das anarchische Element des Schachspiels ebenso vorzüglich wie elegant verkörpernden Springern. Doch die schnöseligen aber letztlich doch lebenslänglich limitierten Figuren, vom Läufer, bei dem das besonders augenfällig wird, über die Springer, den wuchtigen Turm bis zur fast allmächtigen Dame, sollten eins nicht vergessen. Sie sollten sich stets vor Augen halten, dass wir ihnen sogar etwas Wertvolles voraus haben: ,!!
All die genannten Figuren verlassen das Brett stets genauso, wie sie es betreten haben. Zwischen Grundstellung und ihrem Abgang ist null Entwicklung zu erkennen. Sie bleiben stets, was sie am Anfang bereits sind: schwarz- oder weissfeldrige Läufer, Springer, Türme oder halt Damen.
Wie langweilig.
Wir Eckbauern hingegen haben das Potential uns weiter zu entwickeln. Wir haben einen Weg und auch ein Ziel vor Augen. Mag ersterer mitunter auch steinig und holprig und letzteres weit entfernt und kaum erreichbar sein. (Auferstehungs-)Glaube, Liebe & Hoffnung sind unsere verlässlichen Verbündeten. Sie ermutigen uns und helfen uns, unser Ziel zu erreichen und unser Potential auszuschöpfen – from zero to hero! So gesehen wesenstypisch für Eckbauern. Mögen der König, die entscheidende, die Dame, die wirkmächtigste Figur und der Springer der charmante Filou auf dem Brett sein, so sind wir doch die unterschätzten Wundertüten – die das magische Moment verkörpernden „Froschkönige“, die sich im Moment ihres Triumphes auch mal die Freiheit herausnehmen können, im Dienste der Sache mit Konventionen zu brechen und sich „unterzuverwandeln“.
Und so erweist sich die bei flüchtiger Betrachtung am hilflosesten und am stärksten reglementiert wirkende „Figur“ auf dem Brett, der „Eckbauer“, in Wahrheit und im philosophischen Sinne doch als die freieste von allen.
Ich fürchte, fürs Schulschach muss ich allerdings an dieser Beweisführung noch etwas feilen…
In diesem Sinne
Alles Gute
Feri

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Pokal 2022/2023

1. Runde am 23.09.2022:
Eugen Schmidt 1-0 Frank König
Thomas Krempel 0-1 Reinhart Paul
Michael Dziallas(e) – Christoph Wagner 2.12.20022
Reinhard Baier 1-0 Martin Kersten
Ferenc Tóth 1-0 Manfred Weiser
Peter Hoffmann 1-0 Rainer Lunau

Freilose: Stefan Geyler, Clemens Krause
Entschuldigungen: Reinhart Paul, Michael Dziallas

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