Rückblick und Ausblick

Liebe Eckbauern,
ich glaube, die Analyse unseres Heimspiels gegen die Schachfreunde von Nord-Ost, ist vergleichweise einfach. Uns sind Grenzen aufgezeigt worden. Die 3,5:4,5 Niederlage hört sich knapper an, als sie war; es zeichnete sich doch recht früh ab, dass wir diesmal ohne echte Chance waren. Zwischenzeitlich war eher eine deutlichere Niederlage zu befürchten, als dass wir auf etwas Zählbares hätten hoffen können. Letzlich haben wir zwar „nur“ an 2 Brettern verloren (Klaus und ich) sowie an einem Brett (Dieter) sogar gewonnen. Aber um 3 der 5 Remis mussten eher wir kämpfen und auch Dieters Partie war nicht durchgängig vorteilhaft. Exemplarisch für den Mannschaftskampf war vielleicht meine Partie an Brett 4 gegen Patrick Werner, in der ich mich zwar redlich mühte, die Stellung scharf zu halten, da ich ihm strategisch eh hoffnungslos unterlegen gewesen wäre (er: FM mit DWZ 2142) in der ich aber ehrlich gesagt , nie den Hauch einer echten Chance hatte.. Dies spürte ich zum einen schon während der Partie, in der ich mich zwar anfänglich noch ganz wohl fühlte, in der aber ab einem gewissen Zeitpunkt alle meine Überlegungen in Sackgassen endeten. Noch deutlicher wurde es bei der anschließenden gemeinsamen Analyse, in der ich „fiese Nebenvarianten“ vorgeführt bekam, die ich während der Partie noch nicht einmal in Betracht gezogen, geschweige denn geprüft hatte.
Zwar stehen wir mit unseren 7 Mannschaftspunkten und Rang 4 nachwievor optisch sehr ordentlich da, doch wir dürfen uns nicht zu sicher sein. In den letzten 3 Runden treffen wir noch auf die beiden Erstplatzierten. Umso wichtiger wäre es, dass wir wenigstens aus einem der verbleibenden 3 Mannschaftskämpfen etwas mitnehmen, um wirklich „safe“ zu sein.
Alles Gute
Feri

Dieser Beitrag wurde unter BMM veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.