BMM: Knapper Sieg der Ersten in Runde 2 (Von Dr. Ferenc Toth)

Liebe Schachfreunde,

die Reise in das Haus „Lebensfreude“ hat sich für uns gelohnt. Denkbar knapp vermochten wir – insbesondere dank eines Kraftaktes von Stefan – den Mannschaftskampf mit 4,5 zu 3,5 für uns zu entscheiden.
Doch im Einzelnen: Unser Gegner spielte in ähnlicher Besetzung, wie in der 1. Runde, d.h. von den nominell Besten fehlten so einige … – insbesondere die beiden Topgemeldeten.

Wolfgang sollte es also mit deren Brett 3 zu tun bekommen. Oder auch nicht! Wolfgang war pünktlich und motiviert da. Sein Gegner war jedoch weder pünktlich, noch motiviert, noch da …

Wolfgangs Präsenz ließ uns also nach einer halben Stunde mit 1:0 in Führung gehen. Und es schien ein entspannter Vormittag zu werden; Peter stand an Brett 2 sehr ordentlich, Dieter hatte bald eine Figur mehr. Und auch Stefan kam glänzend aus der Eröffnung.

Ich hatte mir viel vorgenommen, wollte mit Schwarz stark auftrumpfen, suchte die Konfrontation und fand mich schließlich in einer nachteiligen Stellung wieder, bei welcher ein Remis sich als ambitioniertes Ziel darstellte.

Zwischenzeitlich machten Peter und sein Gegner Remis.

Und auch mir gelang es, mich zurück zu kämpfen. Guten Gewissens einigten auch mein Gegner und ich uns auf die Punkteteilung.

Nun war es an Dieter seinen Gewinn zu realisieren und uns – scheinbar vorentscheidend mit 3:1 in Führung zu bringen. Meine Stoßgebete – bitte, bitte nicht wieder so eine Zitterpartie, wie in der 1. Runde – schienen erhört worden zu sein.

SCHIENEN …

Leider konnten Klaus und Christoph dem Druck ihrer Gegner nicht standhalten – und „schon“ stand es nach etwa 4 Stunden 3:3.

Und das Schlimmste: von Stefans Vorteil war nichts mehr übrig geblieben. Im Gegenteil: sie hatte sich in einen Minusbauern verwandelt, wobei ungleichfeldrige Läufer auf dem Brett noch die Hoffnung auf ein Remis wachhielten.

Ausgleichende Gerechtigkeit: Frank hatte dem Angriff seines Gegners standgehalten und das Damenendspiel schien mit einiger Sicherheit Remis zu werden, sofern keiner grob fehlgriff…

Es griff keiner fehl: 3,5 – 3,5.

Jetzt musste also nur noch Stefan sein Endspiel mit ungleichfeldrigen Läufern und einem Minusbauern gewinnen, um uns 2 wichtige Mannschaftspunkte zu bescheren.

Wie nicht ganz selten, eignet sich die 8. Partie besonders zu Heldengeburten … Er tat es einfach: 4,5 – 3,5!!! Und das lange Ende der Wurst ging diesmal an uns.

Also war auch das Glas nach der 1. Runde halbvoll!!

In 2 Wochen geht’s weiter!!

Liebe Grüße
Feri

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