Bericht der Ersten von der 3. Runde (Von Dr. Ferenc Toth)

… Scheiss drauf; diesmal hatten wir noch nicht einmal ein Glas dabei!!!= Bericht der Ersten von der 3. Runde

Liebe Eckbauern,

unser Durchmarsch in die 1. Bundesliga scheint fürs Erste gestoppt; die Schachfreunde haben uns – doch recht schonungslos – unsere Grenzen aufgezeigt und uns geerdet.

Doch um erstmal mit all den positiven Seiten des Mannschaftskampfes zu beginnen:

1. Wir haben uns alle pünktlich zum Spiel eingefunden.

2. Wir alle leben noch und sind gesund.

3. Es gibt Wichtigeres im Leben, als Schach.

4. Es war diesmal keine nervenzehrende Zitterpartie.

5. Die Schachfreunde haben für die Lehrstunde noch nicht einmal Geld genommen.

Aber im Ernst: ich glaube, wenn man am Ende des Tages keine einzige Partie gewinnen konnte, alle Schwarz-Partien verloren hat und – auch nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis – nur 3 Unentschieden auf der Habenseite verbuchen kann (Klaus, Stefan und Dieter waren die einäugigen Eckbauern), ist es müßig darüber zu spekulieren, wo genau der Eine oder Andere von uns hätte einen halben Punkt mehr holen können… Tatsächlich lief diesmal so ziemlich alles gegen uns ( – am längsten und am meisten durfte Klaus noch an einem „ganzen Punkt“ schnuppern – ), aber der Kampf wäre so oder so, im günstigsten Fall dann eben mit 3:5, verloren gegangen. Vielleicht ist es besser einmal mit Pauken und Trompeten zu verlieren und dafür in engen Kämpfen das Schachglück auf seiner Seite zu haben. Nur um es nochmal ganz deutlich auszusprechen: eine Zitterpartie mit erfolgreichem Ausgang ist mir doch lieber, als eine deutliche, „nervenschonende“ Abfuhr.

Wir gehen mit drei Mannschaftspunkten ins nächste Jahr. Und das sind exakt drei Punkte mehr, als die beiden Letztplatzierten zur Zeit haben.

Gegen eine der beiden Mannschaften, Friesen Lichtenberg spielen wir in der nächsten Runde, auswärts. Es ist eine hochwillkommene Gelegenheit, uns zu rehabilitieren. In diese Begegnung gehen wir als Favorit. Im Fall eines Sieges stünden wir mit 5 Punkten wieder sehr ordentlich da und sollten die nachfolgenden Aufgaben ohne allzu viel negativen Druck angehen können. Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen.

Fürs Erste wünsche ich Euch schöne Weihnachtstage und einen sportlichen Übergang in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!!

Alles Gute

Feri

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