Abriss der Vereinsgeschichte 1827–1927

Berliner Schachgesellschaft 1827 Eckbauer e. V.
(Autor: Gregor Strick)

Die Berliner Schachgesellschaft 1827 Eckbauer e. V. ist der älteste noch bestehende Schachverein Deutschlands. Sie entstand am 3. Juli 1949 durch den Zusammenschluss der Berliner Schachgesellschaft von 1827 mit der Schachvereinigung Eckbauer 1925 Charlottenburg.

Die ersten Jahre

Die Berliner Schachgesellschaft gründete sich im Spätherbst 1827, in Ostermann’s Restauration, die in der vornehmen Spandauer Straße lag. Die Gesellschaft hatte anfangs zwölf Mitglieder. Darunter waren Offiziere, Beamte, Juristen, Lehrer, Kaufleute, Studenten, bald auch Apotheker, Ärzte und Künstler – „gehobene Stände“ also. Jeder, der beitrat, musste ein Schachspiel stiften. Der Gründer und zugleich der erste Vorsitzende des Klubs war der Altphilologe Hermann Reinganum. Man traf sich einmal die Woche, donnerstags oder freitags. Im Sommer und Winter wechselte man das Spiellokal (dieser Brauch bestand bis in die 1860er Jahre). Halbjährlich hielt man eine Generalversammlung ab, der ein Bankett folgte.

Auf der Generalversammlung vom 2. April 1829 erhielt der Klub, zuvor lediglich „die Gesellschaft“, den Namen „Schachgesellschaft“. Mit der Namensgebung wollte man sich vom Schach-Club – auch „Großer Club“ oder „Schadows Schachclub“ genannt – unterscheiden. Der Schach-Club, 1803 in Berlin gegründet, war der erste deutsche Schachverein. Er stand in der Tradition der Aufklärung, die Schach als das Spiel der Vernunft ansah. Der Schach-Club existierte bis 1847; sein Mitgliederverzeichnis umfasst 139 Namen. Er war exklusiver als die Schachgesellschaft, nahm – anders als diese – keine jungen, ehrgeizigen Spieler auf, sondern nur arrivierte Persönlichkeiten. Den Schach-Club umschrieb man auch als „Alten Club“ – eine Anspielung auf die Betagtheit seiner Mitglieder.

In der Schachgesellschaft begann das leistungsorientierte Vereinsschach. Sie war der fünfte deutsche Schachverein, nach dem Schach-Club, dem Berliner Vierschach-Verein von 1815, einem 1819 in Hamburg gegründeten Klub und einer Leipziger Schach-Gesellschaft, die es schon vor 1827 gegeben haben muss. Die Schachgesellschaft und der Schach-Club unterhielten sehr gute Beziehungen. Es gab Doppelmitgliedschaften, man kooperierte bei Fernpartien zwischen Berlin und anderen Städten, und Angehörige der Schachgesellschaft waren beim Schach-Club zu Gast. 1837 erwog man sogar eine Fusion, ohne Ergebnis.

Im Sommer 1829 hatte die Schachgesellschaft ihre Mitgliederzahl verdoppelt. Daher beschloss man, zweimal wöchentlich zu spielen, montags und donnerstags. Das Sommerlokal des Vereins war von April 1830 an für lange Zeit der Blumengarten an der Potsdamer Chaussee. Dieses Gartenlokal befand sich hinter einem auffällig schief stehenden, mit korinthischen Säulen verzierten Gewächshaus. Der Blumengarten „kann heute, aus der Rückschau, als die Wiege des organisierten Schachlebens in Deutschland angesehen werden“ (Nickel). Die Winterlokale wechselten öfter, besonders weil die Wirte den Konsum der Spieler bemängelten und man sich über den Ausgleich (z. B. Übernahme der Heizkosten) nicht immer einigen konnte.

Neben den Lokalen lösten sich auch die Vorsitzenden der jungen Schachgesellschaft häufig ab. Außer Reinganum ist Hauptmann Carl Eduard von Carisien zu nennen, der im Januar 1831 den Vorsitz übernahm. Von Carisien inspirierte das gesellige Leben des Klubs. So verfasste er zusammen mit Carl Julius Minding eine Sammlung von Tafelliedern, die man auf den Banketten sang (Tafel=Lieder für die im Jahre 1827 gestiftete Schach-Gesellschaft, 1832 – die erste Veröffentlichung des Klubs). Außerdem führte von Carisien für die Festessen statt des bis dahin halbjährlichen einen vierteljährlichen Turnus ein.

Der 4. November 1830 war für die Schachgesellschaft ein besonderes Datum. An diesem Tag trat ihr Julius Mendheim bei, der stärkste Spieler Berlins. Mendheim war nicht nur als Spieler einschlägig, sondern auch als Problemist (Taschenbuch für Schachfreunde, 1814; Aufgaben für Schachspieler nebst Auflösungen, 1832). Er war Ehrenmitglied des Schach-Clubs; von 182933 spielte er für ihn zwei Fernpartien gegen Breslau. Die Schachgesellschaft bot ihm jedoch wohl das interessantere Umfeld. Als Mendheim im Frühjahr 1831 gegen Breslau einen starken Zug ausgeführt hatte, ehrte sie ihn mit einem Bankett, der Verlesung eines 24 Strophen langen Lobgedichts und einem Lorbeerkranz. Im Oktober 1831 endete die Partie tatsächlich mit dem Sieg Berlins.

Da die Schachgesellschaft florierte, überarbeitete man die Satzung. Die neuen Statuten vom Januar 1832 verlangten, dass man sich für den Beitritt an den Spielabenden vorstellen und von einem Mitglied vorgeschlagen werden musste; über den Antrag entschied eine Abstimmung mit Zweidrittelmehrheit. Das Eintrittsgeld bestand nicht mehr in einem Schachspiel, sondern in einem Taler.

Die vereinseigenen Spielgesetze legten fest, dass man – was nicht selbstverständlich war – keinen Zug zurücknehmen konnte. Ein Zug galt als gemacht, wenn man den Stein auf dem Zielfeld losließ; andernfalls konnte man ihn zurückstellen. Einen Bauern, der auf die Grundreihe gelangte, konnte man nur dann umwandeln, wenn die gewünschte Figur vom Brett entfernt war. Dies war ein Anachronismus, da man in England und Frankreich schon die Umwandlungsregeln beachtete, die noch heute gelten. Allerdings hielt man sich an die „en passant“-Regel, und man rochierte „deutsch“, also wie heute, und nicht „frei“ bzw. „italienisch“ (der König kann nach g1 oder h1, der Turm nach f1 oder e1). Wie aus § 18 der Satzung hervorgeht, unterhielt der Klub eine Bibliothek mit Schachliteratur.

Im Juni 1831 hatte die Schachgesellschaft 32 Mitglieder. In zwei Fernpartien gegen Magdeburg, die sie beide gewann, trat sie 1833/34 erstmals außerhalb Berlins hervor. Im August 1836 hatte sie den Tod Julius Mendheims zu beklagen.

Bledow und die Berliner Schule

Die prägende Figur des Jahrzehnts nach Mendheims Tod war Ludwig Bledow. Er war im Sommer 1829 in die Schachgesellschaft eingetreten. Seit 1836 war er deren Vorsitzender. Noch vor Mendheims Ableben ging der Ruf, Berlins stärkster Schachspieler zu sein, auf ihn über. Man darf annehmen, dass Mendheim ihn gefördert hat. Bledow, von Beruf Mathematiklehrer, war eine nationale Autorität in Sachen Schach. Man fragte ihn um Rat und setzte ihn als Fernschach-Schiedsrichter ein. Er besaß eine Schachbibliothek, die an die siebenhundert Bände umfasste und damals die größte der Welt war. Laut Tassilo von Heydebrand und der Lasa war Bledow „der erste gelehrte Spieler seiner Zeit in Deutschland“ (Berliner Schach-Erinnerungen).

Die schachtheoretische Diskussion der damaligen Ära kreiste um die Frage, ob man Philidors positioneller Methode folgen solle oder der Modeneser Schule Lollis, del Rios und Ponzianis, die das romantisch-angriffslustige Schach vertrat. Bledow schlug sich auf die Seite der Italiener. Ebenso wie der späte Mendheim lehnte er das Positionsspiel ab und befürwortete Angriff, lebhaftes Figurenspiel und schöpferische Kombinatorik.

Um Bledow bildete sich 1836/37 die Berliner Schule, eine Gruppe von sieben Spielern, auch „Berliner Siebengestirn“ oder „Plejaden“ genannt. Es handelte sich um Carl Mayet und Wilhelm Hanstein – beides Juristen –, Bernhard Horwitz und Karl Schorn – zwei Maler –, Leutnant Paul Rudolf von Bilguer sowie von Heydebrand, der in diplomatischen Diensten stand, und Bledow. Alle sieben gehörten der Schachgesellschaft an. Bledow und Mayet waren überdies Ehrenmitglieder des Schach-Clubs. Von Bilguer war wohl der begabteste Spieler dieses Kreises; er konnte zwei Partien blind spielen und eine dritte sehend, und gleichzeitig plauderte er mit den Umstehenden. Der Schach-Club hätte ihn nicht aufgenommen, da er Militärs von der Mitgliedschaft ausschloss.

Die Berliner Schule setzte sich das Ziel, das deutsche Schach konkurrenzfähig zu machen – zu einer Zeit, als London und Paris die Schachzentren der Welt waren und deutsche Meister allenfalls zweitrangig. Es ist der Berliner Schule zu verdanken, dass Deutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur führenden Schachnation aufstieg.

Die „Plejaden“ spielten in rascher Folge eine erhebliche Menge Partien gegeneinander. Sie erforschten dabei gezielt Varianten, in der Regel solche, die Bledow bevorzugte. Dazu gehörten etwa das Lettische Gambit, das Läuferspiel mit 2…Sf6 3.Sf3 Sxe4 4.Sxe5 d5 – damals als „Berliner Spielart“ ausgewiesen –, die „Berliner Verteidigung“ der Spanischen Partie, heute als „Berliner Mauer“ notorisch, und das Zweispringerspiel im Nachzug, besonders der Fegatello-Angriff. Eine Variante galt als spielbar, wenn man sie gegen Bledow einsetzen konnte. Ihre Erkenntnisse legten die Sieben schriftlich nieder. Die Vorarbeiten entnahm man Bledows Sammlung von Schachliteratur.

Das bekannteste Werk der Berliner Schule ist das 1843 erschienene Handbuch des Schachspiels nach Ideen von Bilguers, vervollständigt und herausgegeben durch von Heydebrand. Dieses umfängliche, systematische Lehrbuch – abgekürzt „der Bilguer“ – gilt als Klassiker. Es erlebte acht Auflagen, die letzte 1916, und trug den Ehrentitel „Schachbibel“. Als solche erwarb es internationalen Ruhm. Einer der prominentesten Leser war Paul Morphy. Das Handbuch war jedoch eher an den schwächeren Spieler adressiert, der sich auf den 64 Feldern „hülflos wie ein Schiffer mitten im Meere ohne Compaß befindet“, wie es im Vorwort heißt.

Die Schwerpunkte des Handbuchs lagen auf Eröffnung und Endspiel. Als Muster für das Mittelspiel hängte man jedem Kapitel vollständige Partien an. Das Handbuch führte die tabellarische Darstellung der Eröffnungsvarianten ein. Ebenso verbreitete es die algebraische Notation und die Regel „berührt, geführt“ („pièce touchée – pièce jouée“). Für die Umwandlung des Bauern sah es, wie schon in England und Frankreich üblich, eine beliebige Figur vor – auch wenn diese noch nicht geschlagen worden war. All diese Neuerungen hatten die „Plejaden“ zuvor diskutiert. Die im Handbuch formulierten Spielregeln übernahm schließlich der Deutsche Schachbund.

1839, ein Jahr vor seinem frühen Tod mit nur 24, hatte von Bilguer eine Studie über das Zweispringerspiel im Nachzuge publiziert. Abhandlungen über die anderen Eröffnungen hätten folgen sollen. Eine Bemühung um Objektivität und um verallgemeinerbare Regeln zeichnet von Bilguers Analysen vor anderen zeitgenössischen aus. Bledow hatte 1835 ein Turnierbuch zu dem Match de La Bourdonnais – McDonnell, London 1834, veröffentlicht und 1843 eines zu dem Fernschach-Wettkampf Berlins und Posens von 1839/40, in dem die Berliner Schule das erste Mal öffentlich in Erscheinung getreten war.

Wichtige Impulse erhielt das Spiel auch durch das Vereinsblatt der Schachgesellschaft, die Schachzeitung. Sie erschien von Juli 1846 an und verdankt sich einer Idee von Heydebrands. Der Gründer und erste Redakteur war Bledow. Die Schachzeitung ist eines der frühesten Schachmagazine. Sie brachte eine Auswahl aktueller Partien und theoretische Artikel. Bald berichtete sie über das deutsche Schachleben insgesamt und verwandelte sich in ein eigenständiges Periodikum. Seit 1872 hieß sie Deutsche Schachzeitung und existierte bis 1988. Dann integrierte man sie in den Schach-Report, der 1996 in der Zeitschrift Schach aufging.

Die Berliner Schule sah ihre Arbeit bestätigt, als sie ausländischen Meistern Paroli bieten konnte. Im Frühjahr 1839 besuchte József Szén, der „Philidor Ungarns“, die Schachgesellschaft. Mayet, von Heydebrand, von Bilguer und Bledow spielten neun Partien gegen ihn und erzielten 5½ : 3½ Punkte. Erfolgreich waren die „Plejaden“ auch gegen andere ausländische Spieler, etwa Henry Thomas Buckle, Johann Jacob Löwenthal und Augustus Mongredien. Es zeichnete sich ab, dass das deutsche Schach, dem englischen und französischen bisher deutlich unterlegen, aufholte.

1843 hatte sich die Berliner Schule aufgelöst. Von Bilguer war tot; Horwitz, Mayet, Schorn und von Heydebrand hatten Berlin aus beruflichen Gründen verlassen. Zurück blieben Hanstein und Bledow. Zusammen mit Otto von Oppen bearbeitete Bledow um diese Zeit eine Neuausgabe der Endspiel-Kompositionen Philipp Stammas (Stamma’s hundert Endspiele, 1856). Auch Horwitz trat als Endspieltheoretiker hervor (Chess Studies; or, Endings of Games, 1851; zus. m. Joseph Kling).

Neben der Arbeit am Schach lag Bledow der Nachwuchs am Herzen. Um Talente zu fördern, machte er Reisen, besuchte andere Klubs und stand in Briefwechseln. Vor allem hielt er Hof, im Blumengarten und in Rosch’s Kaffeehaus. Bledow wusste sich als Schachguru zu inszenieren. Er beanspruchte stets Weiß und brillierte in scharfen Gambits. Seinen jungen Gegnern gewährte er Vorgabepartien, zur Not gegen deren Willen. Zunächst gab er einen Turm vor, und wenn jemand ihn dreimal in Folge besiegen konnte, einen Springer, schließlich einen Bauern und zwei Züge. Wer diese letzte Stufe erreichte – und das gelang nur wenigen –, den nahm Bledow als bevorzugten Schüler an.

Als Denkfabrik des Schachs hat die Berliner Schule national und international Epoche gemacht. Ludwig Bledow, ihr Spiritus Rector, starb am 6. August 1846. Die Schachwelt benannte eine Variante des angenommenen Königsgambits nach ihm, die er 1840 gegen von Bilguer gespielt hatte: „Bledows Gegengambit“ (1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Lc4 d5).

Zwei inoffizielle Weltmeister: Anderssen und Neumann

1851 fand in London das erste internationale Schachturnier statt. Die Idee kam von Bledow. Im September 1843 hatte er von Heydebrand angeregt, in Trier einen länderübergreifenden Wettkampf zu organisieren. 1850 hatte sich die Schachszene indes auf London geeinigt. In den teilnehmenden Ländern traten Komitees zusammen, um geeignete Spieler zu benennen und finanziell zu unterstützen. Das deutsche Komitee entstammte der Schachgesellschaft. Ihr Abgesandter war Adolf Anderssen, der den von den „Plejaden“ beworbenen romantischen Stil pflegte. Mayet und Horwitz nahmen ebenfalls an dem Turnier teil, schieden aber früh aus.

Anderssen, den die Schachgesellschaft als auswärtiges Mitglied führte, war schon gegen Bledow und von Heydebrand angetreten; letzteren hatte er besiegen können. Im Juli 1850 besuchte Anderssen seinen Berliner Klub und schlug eine Gruppe ausgewählter Mitglieder, darunter Jean Dufresne, mit 45½ : 15½ Punkten (+ 44, – 14, = 6). Von Ostern 1851 an trainierte er in Berlin, unter anderem mit Dufresne und Ernst Falkbeer. Der Aufwand lohnte sich. Anderssen gewann das im Londoner Crystal Palace abgehaltene Turnier, unter anderem indem er Howard Staunton, den Favoriten, klar besiegte. Damit galt Anderssen als inoffizieller Weltmeister.

Am 18. August 1851 empfing die Schachgesellschaft Anderssen im Blumengarten. Man ehrte ihn mit einem großen Fest und krönte ihn drei Tage später am selben Ort zum „Schach-Kaiser“. Damit adelte sich die Schachgesellschaft selbst, denn, wie Otto Zander es ausdrückt: „In der Geisteswerkstatt der Berliner Meister wurden die Waffen geschmiedet, mit denen Adolf Anderssen den Schachthron gewann.“ Anderssens Erfolg wertete man als Triumph des deutschen Schachs über das ausländische. Zahlreiche neue Vereine gründeten sich und nannten sich nach Anderssen.

Nicht nur Anderssen nutzte die Erkenntnisse der Berliner Schule, sondern die ganze jüngere Generation. Durch die Bücher der „Plejaden“ und die Schachzeitung konnte man sich selber weiterbilden; persönlicher Kontakt zu einem Lehrer war nicht mehr nötig. Dufresne und Max Lange waren wohl die ersten Meister, die diesen Weg nahmen. Auch als Verfasser von Lehrbüchern führten sie das Erbe der Berliner Schule fort; das Lehrbuch des Schachspiels von Dufresne und Mieses ist noch heute ein Standardwerk. Die allgemeine Zugänglichkeit des Schachwissens ebnete außerdem Spielstärke-Unterschiede ein. Auf dem ersten Klubturnier der Schachgesellschaft im Jahr 1853 zeigte sich, dass der Abstand zwischen Meistern und Amateuren kleiner war als früher. Sieger und erster Klubmeister der Schachgesellschaft war Dufresne, Lange war Zweiter, aber beide hatten Punkte an Schwächere abgeben müssen.

Von 1852 bis 1860 gab Anderssen die Schachzeitung heraus. Im Juli 1852 spielte er gegen Dufresne die „Immergrüne Partie“. Einen schachhistorischen Sieg konnte 1853 auch von Heydebrand feiern: er gewann einen Wettkampf gegen Staunton (+ 5, – 4, = 3).

Der Ausdehnung Berlins wegen erlitt die Schachgesellschaft im Sommer 1854 einen schmerzlichen Verlust. Der heißgeliebte Blumengarten, so viele Jahre lang sommerliche Spielstätte, musste Neubauten weichen. Von da an wechselte auch das Sommerlokal des Klubs häufiger. Nichtsdestotrotz herrschte reger Betrieb; man spielte vielerlei Einzel- und Gruppenturniere und empfing Besucher aus dem In- und Ausland. Pfingsten 1855 schaute Anderssen vorbei und spielte mit Mayet mehrere Dutzend Partien, um gewisse Varianten des Königsgambits auszuloten. Die Kassenlage erlaubte es, den uralten Alexander Mosar zu unterstützen, der wohl Mendheims Schachlehrer gewesen war. Man zählte konstant um die fünfzig Mitglieder. 1857 trat Dufresne der Redaktion der Schachzeitung bei. Im Oktober 1858 führte man den Samstag als dritten Spieltag ein.

Um 1860 existierten in Deutschland bereits mehrere hervorragende Vereine, etwa in Breslau, Hamburg und Leipzig. Den Aufstieg des deutschen Schachs, der sich nicht zuletzt darin äußerte, hatte die Schachgesellschaft bewirkt. Man sah sie nach wie vor als den führenden Verein an, da man sie im Frühjahr 1860 als Schiedsrichterin des Wettkampfs der Leipziger SG Augustea und Krefelds „Turm 1851“ anrief.

Von 1860 bis 1870 erfreute sich die Schachgesellschaft weiterhin einer gefüllten Kasse, großer Geschäftigkeit und prominenter Gäste, zum Beispiel: Anderssen (Pfingsten 1862, Juli 1864, Ostern 1865, 1866 und 1868), Louis Paulsen (Mai 1864) und Jules Arnous de Rivière (Oktober 1864, April 1865). Anfang 1865 gab sich der Klub neue, detaillierter gefasste Statuten, die besonders die Aufgaben des Vorstands genauer regelten.

Ein Mitglied der Schachgesellschaft, der Medizinstudent Sachs, gründete 1861 den Akademischen Schachklub. Jüngeren Spielern, die sich unter zu vielen älteren Herrschaften unwohl fühlten, bot er eine neue Heimat. Auch der Verein der Studierenden des Königlichen Gewerbeinstituts von 1863 entzog der Schachgesellschaft jugendliche Kräfte, was zeitweilig den Spielbetrieb dämpfte. Die Schachgesellschaft geriet jedoch nicht so in Bedrängnis wie zuvor – durch sie selbst – der „Alte Club“; sie hatte zu viel spielerische Substanz.

Der neue Stern nicht nur am Berliner Schachhimmel war der junge preußische Meister Gustav Richard Neumann. Er gehörte der Schachgesellschaft an, verließ sie jedoch 1863 und trat dem Klub der Studierenden des Königlichen Gewerbeinstituts bei. Noch im selben Jahr kehrte er zu seinem alten Klub zurück und feierte beachtliche Erfolge. 1864 verlor er nur knapp zwei Matches gegen Anderssen und Paulsen. In den stark besetzten Vereinsmeisterschaften von 1865 und 1866 gewann er jede Partie. Im April 1865 schlug er Arnous de Rivière (+ 9, – 5, einige Remisen). Im August desselben Jahres gewann er im Meisterturnier des Westdeutschen Schachbunds in Elberfeld alle Spiele. Beim internationalen Turnier in Dundee 1867 errang er den ersten Platz, vor Wilhelm Steinitz. Im selben Jahr zog Neumann nach Paris. Dort hatte er zuvor Szymon Winawer bezwungen (+ 3, – 0, = 0).

Zusammen mit Anderssen gab Neumann vom 1864 bis 1867 die Neue Berliner Schachzeitung heraus. Er schrieb zudem einige sehr beliebte Schachbücher. Auf einen Vorschlag Neumanns geht die Regel zurück, dass nach dreimaliger Zugwiederholung Remis eintritt. Als Anderssen 1866 in London Steinitz unterlag, wollte Neumann den verehrten Meister rächen. Er forderte den Österreicher Steinitz zur Revanche heraus. Als preußischer Patriot wollte er damit auch die österreichischen Schachfreunde in die Schranken weisen, denen Steinitz’ Sieg über ihre Niederlage in der Schlacht bei Königgrätz hinweghalf. Der Wettkampf kam indes nicht zustande. Von 1868 bis 1870 war Neumann der weltbeste Spieler (laut chessmetrics). 1872 erkrankte er dauerhaft an einer schweren psychischen Störung.

Weitere renommierte Mitglieder der Schachgesellschaft waren zu dieser Zeit Emil Schallopp – ein Überläufer aus dem Akademischen Schachklub –, Berthold Suhle, Viktor Knorre, Philipp Hirschfeld und Johann Wilhelm Schulten. Schallopp und Knorre verließen 1867/68 jedoch Berlin.

Das Jahrzehnt von 1860 bis 1870 erlebte die Schachgesellschaft als ihre zweite Blütezeit, nach der Periode der Berliner Schule. Deren letzter noch in Berlin lebender Repräsentant, Carl Mayet, starb im Mai 1868. Mayet ist eines der nicht wenigen Mitglieder der Schachgesellschaft, nach denen ein Abspiel benannt ist (Mayet-Verteidigung im Evans-Gambit, 4…Lxb4 5.c3 Lf8).

Im Januar 1871 trat Johannes Hermann Zukertort in die Schachgesellschaft ein und wurde deren Vorsitzender. Man hielt ein Vorgabeturnier in fünf Klassen ab, das er gewann. Ostern 1871 besiegte Zukertort mit 3 : 2 seinen früheren Lehrer Anderssen. 1872 jedoch ging Zukertort nach London, da ein Berufsspieler wie er dort günstige Bedingungen vorfand. Der einzige der Schachgesellschaft angehörende Meister war nun Dufresne. Die 1870er Jahre empfand sie als Krise. Am 1. Januar 1877 hatte sie nur 36 Mitglieder. Unter den Ehrenmitgliedern war immerhin auch Winawer. Schallopp und Knorre kehrten nach Berlin zurück und traten wieder in den Klub ein.

Zu ihrem fünfzigsten Geburtstag wollte die Schachgesellschaft ein Match zwischen Winawer und Anderssen veranstalten, aber Anderssen war beruflich verhindert. Zwei Bestimmungen des geplanten Kampfes sind erwähnenswert: alle Partien sollten aufgezeichnet und die Bedenkzeit sollte kontrolliert werden durch Sanduhren, die man hinlegte, wenn man gezogen hatte, und aufrichtete, wenn man am Zug war. Man hatte zwei Stunden für 24 Züge.

Von der Gründung des Deutschen Schachbunds bis zum Tod von Heydebrands

Am 18. Juli 1877 gründete man in Leipzig den Deutschen Schachbund, anlässlich eines internationalen Turniers, das Anderssens fünfzigjährige Schachlaufbahn feierte. Anderssen war in diesem Turnier Zweiter geworden. Während des Banketts überreichte man ihm eine Ehrensäule, zu deren Stiftern die Schachgesellschaft gehörte: Caissa in Silber, ein Schachbrett in der linken und einen goldenen Kranz in der rechten Hand, auf einer Säule aus schwarzem Marmor stehend, die mit einem Eichenlaubband aus Gold und Silber umwunden war. Auf dem Sockel der Skulptur fand sich neben anderem ein Diagramm mit dem Matt (44.De7#) aus der fünften Partie Anderssens und Stauntons, London 1851.

Auf der Generalversammlung vom 14. Mai 1878 beschloss die Schachgesellschaft, dem Deutschen Schachbund beizutreten. Es gelang ihr nicht, den ersten Bundeskongress 1879 für Berlin zu sichern.

Im Januar 1879 hatte die Schachgesellschaft 58 Mitglieder. Man legte neue Statuten auf, die die alten jedoch nur punktuell abänderten. Im März dieses Jahres wählte man Emil Schallopp zum Vorsitzenden. Schallopp übte dieses Amt mit Verve und Verstand aus. Der Bankier Julius Rosenheim unterstützte den Klub nicht nur organisatorisch, sondern auch als Sponsor.

Schallopp erarbeitete einen Entwurf für die Satzungen des Deutschen Schachbunds. Daneben verfasste er das Turnierbuch zum Leipziger Schachkongress von 1877. Den zweiten Kongress des Deutschen Schachbunds, der 1881 stattfand, konnte er nach Berlin holen. Das Meisterturnier dieses Kongresses gewann Joseph Henry Blackburne, vor Zukertort und Tschigorin. Am Hauptturnier nahmen viele junge Talente teil, unter ihnen Curt von Bardeleben (erster Preis, Meistertitel), Siegbert Tarrasch, Berthold Lasker – der Bruder Emanuel Laskers –, und Theodor von Scheve. Von Bardeleben, ein Mitglied der Schachgesellschaft, stieg in der Folge zur neuen Hoffnung des deutschen Schachs auf, das nach Anderssens Tod 1879 zunächst keine Spieler weltmeisterlichen Formats aufbieten konnte. Ende der 1880er Jahre gehörte von Bardeleben zu den weltweit stärksten Spielern und war auch als Schachschriftsteller anerkannt.

Der Kongress von 1881 hob das Ansehen der Schachgesellschaft. Neue Mitglieder traten ein. Auf der Generalversammlung vom 7. September 1883 beschloss man, über Beitritte nicht mehr abzustimmen. Ein 1882 begonnenes Fernschach-Duell mit dem Hamburger Schachklub konnte man 1885 mit 1½ : ½ gewinnen. 1883 regte „der unermüdliche Schallopp“ (Zander) ein allgemeines Berliner Schachturnier in drei Klassen an. Es fand im Café Royal, Unter den Linden, statt. Schallopp führte außerdem regelmäßige Klubmeisterschaften ein. In den Meisterschaften der Jahre 1884 bis 1889 glänzten neben Schallopp von Bardeleben, Jacques Mieses, von Scheve und Horatio Caro. Unter den Mitgliedern der Schachgesellschaft ist Caro einer der bekanntesten Paten vielgespielter Systeme.

Zur Feier ihres sechzigjährigen Bestehens im Jahr 1887 ernannte die Schachgesellschaft von Heydebrand zum Ehrenpräsidenten. Er war der einzige noch lebende Mitwirkende der Berliner Schule. Soweit es ihm sein Amt als Gesandter des Deutschen Reichs erlaubte, hatte er verschiedentlich informelle Wettkämpfe bestritten. 1851/52 hatte er die Weltrangliste angeführt (chessmetrics). Nach dem „Bilguer“ hatte er noch weitere viel beachtete Schachbücher verfasst (z. B. Zur Geschichte und Literatur des Schachspiels, 1897). Wiederholt spendete er seinem Klub Geld für Turniere. In diesem Jubiläumsjahr zählte die Schachgesellschaft siebzig Mitglieder, darunter der Bildhauer Reinhold Begas.

1889 musste Schallopp wegen Zeitmangel als Vorsitzender zurücktreten. Angesichts seiner Verdienste um den Verein erhob man ihn zum Ehrenmitglied. 1891 besorgte er die siebte Auflage des „Bilguer“. Eine Variante des Königsspringergambits trägt Schallopps Namen (1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Sf3 Sf6).

In den folgenden Jahren verzeichnete die Schachgesellschaft steigende Mitgliederzahlen und weitere illustre Namen. In der Vereinsmeisterschaft von 1890/91 siegte Richard Teichmann – sein Debüt als Klassespieler. Am 22. Mai 1891 veranstaltete der Klub seinen ersten „Damenabend“; acht Frauen nahmen teil. Die Damenabende fanden von nun an alljährlich – einmal im Jahr – statt und zogen weibliche Mitglieder an, so dass man 1904 eine kleine „Damenabteilung“ bilden konnte. Im Sommer 1891 trat Emanuel Lasker, Weltmeister von 1894 bis 1921, in die Schachgesellschaft ein. Den geteilten ersten Platz der Klubmeisterschaft von 1892/93 besetzte Simon Alapin. 1893 starb Jean Dufresne.

Schallopps Nachfolger im Amt des Vorsitzenden, John Bierbach, belebte die gesellige Tradition der Schachgesellschaft. Wie von Carisien und Minding über ein halbes Jahrhundert zuvor verfasste Bierbach scherzhafte Tafellieder, die man auf den Banketten sang. Im März 1895 feierte man in dem Hotel „Zu den vier Jahreszeiten“ ein Winterfest, dessen Höhepunkt eine Partie mit lebenden Figuren war. Nicht zuletzt die Geselligkeit des Klubs zog Spieler an; schon 1894 vermerkte man über hundert Mitglieder.

Zwei berühmte Meister kamen auf Einladung der Schachgesellschaft nach Berlin: Wilhelm Steinitz und Carl Schlechter. Steinitz spielte am 24. November 1895 eine Beratungspartie, die er gewann, ebenso wie ein Simultan zwei Tage später (+ 32, – 1, = 1). Schlechter kam im August 1896 und spielte sechs Partien blind (+ 3, – 0, = 3). Ende 1896 forderten der Berliner Schachverein von 76 und der Verein Berlin Nord die Schachgesellschaft zu einem „Massenkampf“ heraus. Dieser fand am 5. Februar 1897 statt und endete siegreich für die Schachgesellschaft (+ 25, – 17, = 5).

1896 trat die Schachgesellschaft aus dem Deutschen Schachbund aus. Zwischen den Vorständen hatte es Streit gegeben. Erst im Oktober 1901, als der Deutsche Schachbund neue Satzungen hatte und dessen bisheriger Vorstand, Max Lange, verstorben war, trat die Schachgesellschaft wieder bei.

Zur Feier des siebzigjährigen Existierens der Schachgesellschaft fand 1897 der Berliner Schachkongress statt. Das Meisterturnier gewann Rudolf Charousek, der im Vorjahr in Nürnberg Weltmeister Lasker besiegt hatte. Es tröstete die Schachgesellschaft, dass ihr Mitglied Carl August Walbrodt den zweiten Preis erhielt. Walbrodt wäre – ebenso wie von Bardeleben – nach heutigen Begriffen ein Supergroßmeister; auf dem Nürnberger Turnier von 1896 hatte er ein Rating von 2714 erzielt (nach chessmetrics).

1898 gründete die Schachgesellschaft die vereinseigene Zeitschrift Der Schachfreund, die Alapin leitete und sich drei Jahre hielt. Der Bibliothekskatalog des Klubs aus dem Vorjahr zählt stattliche 343 Titel. Im Oktober 1898 beging die Schachgesellschaft mit einer Festschrift den achtzigsten Geburtstag ihres Ehrenpräsidenten von Heydebrand. Ein Jahr später starb von Heydebrand, der „Nestor des deutschen Schachs“ (Zander). Seinem Klub hatte er fast sechs Jahrzehnte lang die Treue gehalten.

Frieden und Krieg (1900–1918)

Als das Jahr 1900 anbrach, hatte die Schachgesellschaft 126 Mitglieder. Die Berliner Schachvereine entschieden, sich zu verbünden. Mithin rief man im April 1901 den Allgemeinen Schachbund zu Berlin ins Leben, der elf Vereine umschloss. Zu dessen Vorsitzenden berief man John Bierbach. 1902 hielt der neue Schachbund erstmals ein Sommerturnier ab. Weiterhin organisierte er groß angelegte Mannschaftskämpfe und 1904 – auf Anregung der Schachgesellschaft – ein Turnier um die Meisterschaft von Berlin, das Caro gewann. Im zweiten Turnier um die Berliner Meisterschaft 1905 fielen fast alle Preise an Mitglieder der Schachgesellschaft, ein Ergebnis, das sich in der Meisterschaft von 1908/10 wiederholte.

Zu ihrem 75. Jubiläum im Jahr 1902 zog die Schachgesellschaft wieder einmal um, vom Nollendorf-Casino am Nollendorfplatz ins Café Kerkau. Die zentrale Lage und die größeren Räume des Café Kerkau lockten deutlich mehr Publikum zu den Schachabenden. Harry Nelson Pillsbury lud man gleich zweimal ein; er brillierte in seiner Spezialität, dem Blindsimultan. Die Jubiläumsturniere brachten dem Klub viel jungen Neuzugang. Auf der Feier vom 6. Dezember ernannte man Schallopp zum neuen Ehrenpräsidenten.

Im August 1903 besuchte der Hastings and St. Leonard’s Chess Club auf seiner Deutschlandtour auch Berlin. Diese Gruppenreise rief wegen des mit ihr verbundenen Aufwands landesweit Erstaunen hervor. Ein Wettkampf der Hastingser gegen die Schachgesellschaft ging 4½ : 4½ aus.

Am 29. Februar 1904 gestaltete der Allgemeine Schachbund im Berliner Königstadt-Kasino einen Abend mit Schaukämpfen. Zu dieser Gelegenheit stellte Ossip Bernstein, Mitglied der Schachgesellschaft, einen Weltrekord auf. Bernstein spielte ein Simultan an achtzig Brettern (+ 71, – 5, = 4, binnen fünf Stunden).

Ihre Beziehungen zu Amerika vertiefte die Schachgesellschaft im April 1905, als sie Frank Marshall zu Gast bat. Marshall spielte 32 Simultan- (+ 22, – 4, = 6) und fünf Beratungspartien (+ 1, – 2, = 3). Im Oktober 1905 forderte der Manhattan Chess Club die Schachgesellschaft zu einem telegrafischen Match heraus. Präsident Franklin D. Roosevelt hatte sein Porträt mit eigenhändiger Unterschrift als Siegespreis ausgesetzt. Der Kampf wurde am 11. und 12. November ausgetragen und endete mit 4 : 2 zugunsten New Yorks.

Wegen seiner Verdienste um Theorie und Praxis des Spiels machte die Schachgesellschaft Anfang 1906 ihren Mitstreiter Oscar Cordel zum Ehrenmitglied. Nach Cordel sind eine Variante der Spanischen Partie (1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Lc5) und ein Gambit (4.c3 f5) benannt, ebenso Varianten der Ponziani-Eröffnung und des Evans-Gambits.

Zur Feier ihres achtzigjährigen Bestehens hielt die Schachgesellschaft im Oktober 1907 ein Meisterturnier ab, in dem Teichmann siegte.

Ehrhardt Post, ein äußerst rühriges Mitglied der Schachgesellschaft, beantragte 1908 auf dem Düsseldorfer Kongress des Deutschen Schachbunds, nationale Turniere deutschen Spielern vorzubehalten. Deutsche sollten die Chance haben, ohne ausländische Konkurrenz um die Preisgelder zu kämpfen. Der Antrag wurde abgelehnt. Auf der Generalversammlung vom 20. Oktober 1908 beschloss der Klub eine neue Satzung, die von Post stammte. Man wollte sich in das Vereinsregister eintragen lassen. Ein von der Schachgesellschaft initiiertes Match zwischen Marshall und Mieses, ausgefochten Ende November im Café Kerkau, faszinierte die Berliner Schachwelt. Marshall gewann knapp (+ 5, – 4, = 1).

1909 hatte die Schachgesellschaft hundertfünfzig Mitglieder. Damit war sie – übrigens schon seit 1904 – der größte deutsche Schachverein. Wegen der vielen Spieler war es immer schwieriger geworden, ein geeignetes Lokal zu finden. Daher entschied man, ein eigenes Klubheim zu mieten. Dies erforderte namhafte Spenden und eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge. So konnte man im Oktober 1909 in der Kantstraße 164 – beste Innenstadtlage – ein Klubheim beziehen. Das Vorhandensein einer eigenen Spielstätte empfanden die Mitglieder als äußerst angenehm. Deren Zahl wuchs innerhalb eines Jahres von 152 auf 275, sank jedoch bis Anfang 1911 wieder auf 254.

Nach dem Einzug in das Klubheim trat die Schachgesellschaft aus dem Allgemeinen Schachbund zu Berlin aus. Der Vorstand, der ohnehin viel Arbeit hatte, bekam auf diese Weise freie Hand für Veranstaltungen, die den Klub weiter publik machen sollten. Neben diversen Turnieren waren das Kurse für Anfänger, Vorträge zu Schachthemen, Ausflüge und Festivitäten. Zum Abschluss der Weltmeisterschaft Lasker – Schlechter (+ 1, – 1, = 8) in Berlin stiftete die Schachgesellschaft am 5. Februar 1910 ein Bankett. Lasker, mittlerweile Ehrenmitglied, spielte im Oktober 1910 gleichzeitig 24 Beratungspartien (+ 19, – 3, = 2). Dem neuen Berliner Meister Post überreichte man anlässlich des Festessens zur Generalversammlung vom Oktober 1910 einen silbernen Schachturm.

Zwischen November 1910 und April 1911 verantwortete die Schachgesellschaft drei große Ereignisse. Das erste war der Weltmeisterschaftskampf zwischen Emanuel Lasker und David Janowski, der im Kerkau-Palast stattfand. Janowski, der der Welt zeigen wollte, dass Laskers Spiel Domino und nicht Schach sei, verlor sehr deutlich (+ 0, – 8, = 3). Das zweite Event war ein telegrafischer Wettkampf zwischen Berlin und Wien (4 : 4), der viel Publikum anzog. Und drittens gab José Raoul Capablanca, der neue Star des internationalen Schachs, eine Simultanveranstaltung (+ 14, – 4, = 4). Zu erwähnen ist außerdem ein Simultan, das Aaron Nimzowitsch am 10. Februar 1911 in der Schachgesellschaft abhielt (+ 17, – 4, = 4).

Im Oktober 1911 ernannte die Schachgesellschaft Post zum Vorsitzenden. Dieses Amt übte er 32 Jahre lang aus. Im selben Monat verließ der Klub zum zweiten Mal den Deutschen Schachbund, trat ihm jedoch im April 1913 wieder bei. Der Zwist war durch Posts Vorwurf veranlasst, der Bund ziehe auf seinen Hauptturnieren den deutschen Spielern Ausländer vor. Dies hatte er zuletzt 1910 dem Turnierkomitee des Deutschen Schachbunds vorgehalten, als drei Berliner Spieler, darunter er selbst, von den Hauptturnieren ausgeschlossen worden waren.

Die Jahre 1912 und 1913 brachten der Schachgesellschaft neben Städteturnieren weitere Simultankämpfe Laskers und Capablancas. Seit Februar 1912 erschien eine Klubzeitung, Der Schachwart, die Lasker redigierte. Am 23. September 1913 bezog die Schachgesellschaft ein neues Klubheim. Es lag in der Kantstraße 8, neben dem Theater des Westens, und war doppelt so groß wie das alte. Dort feierte man im Juni 1914 Laskers Sieg im legendären Turnier zu Sankt Petersburg.

Einen Monat später brach der Erste Weltkrieg aus. Der Krieg bedrohte die Schachgesellschaft stärker als die anderen Berliner Vereine, da die Erhaltung des Klubheims, bei stark sinkenden Einnahmen, schwierig war. Gleich zu Beginn des Kriegs war eine größere Zahl Mitglieder wegen Einberufung ausgetreten. Nur durch das Engagement Posts und den guten Willen der Sponsoren konnte man die folgenden Jahre überstehen. Man gab den Schachwart auf und sparte nach Kräften. Soweit es anging, sah man von Veranstaltungen ab – ein herber Umschwung, hatte die Schachgesellschaft doch zuvor „das regste Schachleben der Welt“ (Zander) kultiviert. Im Klubheim hängte man Wandkarten auf, anhand derer die Besucher den Verlauf des Kriegs diskutieren konnten.

Den im Feld stehenden Mitgliedern sandte die Schachgesellschaft im Oktober 1914 respektvolle Grußbotschaften. Man arrangierte ein Ticketturnier und sammelte Spenden, so dass man Schachmaterial an die Front und in die Lazarette schicken konnte. Da auch der Klubvorstand eingezogen wurde, verrichtete Post von Mitte Juli 1915 an alle anfallenden Arbeiten allein. In diesem Jahr organisierte man immerhin vier Turniere. Der Krieg hatte dem Klub bis Oktober 1915 siebzig Mitglieder entzogen. Im Oktober 1916 hatte die Schachgesellschaft 144 Mitglieder; zwei Jahre zuvor waren es 208 gewesen.

Die Jahre 1916 und 1917 waren für die Schachgesellschaft die schwierigsten. Sie hatte weniger als neunzig zahlende Mitglieder. Der Mangel trat unter anderem in der Bewirtung zutage, die sich auf deutschen Tee und Kriegskaffee beschränkte. Der Spielbetrieb war stark gedrosselt. Die Generalversammlung vom 9. Oktober 1917, zugleich der neunzigste Geburtstag des Klubs, brachte eine Wende zum Besseren. Man sammelte neue Spenden und konnte so ein Meisterturnier und – bis ins Jahr 1918 hinein – verschiedene andere Turniere durchführen. Diese Aktivitäten steigerten die Zahl der Mitglieder auf 193 (Oktober 1918) – fast der Bestand der Vorkriegszeit. Noch in den letzten Monaten des Kriegs jedoch hatte die Schachgesellschaft Verluste zu betrauern. So fiel am 28. August 1918 Erich Cohn, zweifacher Berliner Meister, bekannt als liebenswürdiger und loyaler Charakter.

Nationalisierungsbestrebungen: die „Berliner Richtung“ (1918–1927)

In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg hatte die Schachgesellschaft Weltformat besessen. Die Elite des Schachs – des deutschen wie des ausländischen – hatte sich in ihr getroffen. Nach dem Krieg gelang es nicht, zur alten Größe zurückzufinden. Die produktive Stetigkeit des langen Friedens nach Bismarcks Reichsgründung war zerstört. Auf den Schlachtfeldern war kreatives Potenzial en masse umgekommen. Die unmittelbare Nachkriegszeit war von Unruhen zerrüttet, und die Hyperinflation von 1914–23 hatte mäzenatisches Vermögen getilgt. So kam es, dass die Schachgesellschaft nun zwar auf nationaler Ebene dauerhaft Klasse entfalten konnte, aber nicht mehr auf internationaler.

Gleich nach Kriegsende kehrte die Schachgesellschaft zur gewohnten Betriebsamkeit zurück. Im Winter 1918/19 spielte man unter anderem die Klubmeisterschaft. Zwei Turniere gegen den Schachverein von 1876 verliefen erfreulich (8 : 4, 9 : 5). Noch 1918 war Wilhelm Junks Philosophie des Schachs erschienen, das der Schachgesellschaft zu deren Neunzigstem gewidmet war.

Im März 1919 gründete die Schachgesellschaft die Freie Vereinigung der Großberliner Schachvereine, der 24 Klubs beitraten. Zum Vorsitzenden der Freien Vereinigung wählte man Post. Efim Bogoljubow gab im April in der Schachgesellschaft ein Simultan. Im Mai startete man Mannschaftskämpfe in drei Klassen, die Mannschaften zu je zwölf Spielern. Die Schachgesellschaft ließ die anderen Vereine weit hinter sich; sie siegte mit insgesamt 98½ Punkten. Zweitplatziert war der Schachverein Neukölln mit 52 Punkten. Ähnlich sah es im folgenden Jahr aus (101½ Punkte für die Schachgesellschaft, 67 für die nächstplatzierten Neuköllner).

Die Schachgesellschaft hatte sich im Berliner Schach rasch wieder an die Spitze gesetzt. Die sechs ersten Plätze der Berliner Meisterschaft von 1920 fielen Angehörigen der Schachgesellschaft zu. Als erster deutscher Schachverein knüpfte sie erneut Beziehungen zum Ausland an und organisierte einen telegrafischen Wettkampf mit Holland (+ 2, – 0, = 6). Aufsehen erregte ein von ihr ausgerichtetes Simultan des acht Jahre jungen Wunderkinds Szmul Rzeszewski, später als Samuel Reshevsky bekannt. Das Kind gewann von zwanzig Partien zehn, verlor eine und remisierte neun. Darüber hinaus gestaltete die Schachgesellschaft ein Friedensturnier mit den zwölf stärksten Berliner Spielern und den 20. Kongress des Deutschen Schachbunds. In allen vier Hauptturnieren des Kongresses errangen Mitglieder der Schachgesellschaft die ersten Plätze, also die Meisterwürde.

Auch im Deutschen Schachbund gab die Schachgesellschaft erneut den Ton an. Auf der Bundesversammlung des 20. Kongresses regte sie unter Federführung Posts eine Satzungsänderung an. Deren Kernidee war Nationalisierung. Unter dem Beifall des Auditoriums forderte Post eine „Verdeutschung“ des Schachs. Post sah „allen Anlaß, zur Zeit der Erniedrigung des Vaterlandes unser deutsches Volkstum stolz zu bekennen“, zu dessen Werten „auch unser Schach“ gehöre, „in dem lange Jahre hindurch sich die Überlegenheit des deutschen Geistes“ kristallisiert habe (zit. n. Zander). Die Hauptturniere des Deutschen Schachbunds sollten also einheimischen Spielern vorbehalten bleiben, der Titel des deutschen Meisters sollte nur an einen Deutschen gehen, und es sollte das organisierte deutsche Schach gefördert werden, besonders der Nachwuchs. Mit diesem als „Berliner Richtung“ etikettierten Programm sprach sich Post jedoch nicht gegen die Pflege internationaler Beziehungen aus.

1921 gestaltete man die Satzungen des Deutschen Schachbunds im Sinn der Berliner Richtung um. Die Schachgesellschaft beförderte Post daraufhin zum Ehrenmitglied. Der Deutsche Schachbund wählte ihn in seinen Vorstand. Auf dem Hamburger Kongress von 1921 gelang es Post zudem, den neu kreierten Titel „Meister von Deutschland“ zu erwerben, ebenso 1922 in Bad Oeynhausen.

Die Schachgesellschaft focht 1922 zwei Länderwettkämpfe aus: einen gegen eine schwedische Mannschaft (12½ : 11½) an Ostern und einen gegen eine holländische (14½ : 9½) an Pfingsten. Fritz Sämisch, seit 1918 Mitglied der Schachgesellschaft, feierte einen seiner schönsten Erfolge, als er Richard Réti besiegte (+ 4, – 1, = 3).

Im April 1922 beschloss die Freie Vereinigung der Großberliner Schachvereine, einen Brandenburgischen Schachverband zu bilden, dem sie unter dem Namen „Berliner Schachverband“ angehörte. Der Brandenburgische Schachverband, der aus fünf Unterverbänden bestand, war Posts Ideen verpflichtet. Schon Ende 1922 trat Post aus dem Vorstand des Deutschen Schachbunds aus, da man seine Reformen nicht angemessen umsetze. Zum offenen Bruch kam es auf der Bundesversammlung 1923 in Frankfurt/M. Daraufhin verließ der Brandenburgische Schachverband den Deutschen Schachbund.

Während der Deutsche Schachbund die Reform von 1921 rückgängig machte, setzte der Brandenburgische Schachverband sie um. Durch Vorträge, Simultanveranstaltungen und Werbetage animierte man das Schachleben in der Provinz. Seit Juli 1924 erschien eine eigene Verbandszeitung, die Brandenburgische Schachzeitung (von 1927 an Schachwart), und man verwirklichte Kongresse. Die Schachgesellschaft war der Motor des Verbands.

Als Emanuel Lasker 1924 nach seinem Sieg im Eliteturnier von New York nach Berlin zurückkehrte, bereitete man ihm einen triumphalen Empfang. Zu diesem Anlass hielt Post am 2. Juli im Bürgersaal des Rathauses, dem Festsaal der Stadt Berlin, eine Ansprache.

In den Berliner Vereinsmeisterschaften war die Schachgesellschaft stets Beste, das Jahr 1926 ausgenommen, wo ihre erste Mannschaft auf dem dritten Platz landete. In den Städteturnieren dieser Zeit schnitt sie weniger glücklich ab; im Vierstädtekampf mit Budapest, Wien und Prag war sie gar Letzte – der größte Misserfolg ihrer langen Geschichte.

Ihre Jahrhundertfeier beging die Schachgesellschaft am 3. Dezember 1927 im Bürgersaal des Berliner Rathauses. Der Oberbürgermeister und der zweite Bürgermeister erschienen persönlich, „ein seltener Beweis der Anerkennung für die kulturelle Bedeutung des Schachspiels“ (Richter). Die Feierlichkeiten gipfelten in einem vom 4. bis zum 20. Februar 1928 abgehaltenen Turnier, das Nimzowitsch vor Bogoljubow und Tartakower gewann.

Wird fortgesetzt.

Gregor Strick

Quellen

Der Abriss beruht hauptsächlich auf Zander. Dessen Darstellung habe ich hier und da um Inhalte aus der Schachtheorie und -geschichte ergänzt. Wolfgang Focke hat historische Dokumente der Schachgesellschaft digitalisiert und mir damit die Arbeit sehr erleichtert. Für weiterführende Hinweise danke ich Ursula Bredel und Arno Nickel.

Becker, Hartmuth: Die Begründung der Berliner Schule durch die Plejaden. In: Der Eckbauer, 35. Jg., H. 3/2008, S. 3–6

ders.: Das Londoner Schachturnier des Jahres 1851. In: Der Eckbauer, 36. Jg., H. 3/2009, S. 3–7

ders.: Curt von Bardeleben: Ein Vorkämpfer des deutschen Schachs. In: Der Eckbauer, 37. Jg., H. 3/2010, S. 4–9

ders.: Das Berliner Jubiläumsturnier des Jahres 1897. Carl August Walbrodts letzter Erfolg. In: Der Eckbauer, 40. Jg., H. 4/2013, S. 4–8

ders.: Die Berliner Schachgesellschaft im Ersten Weltkrieg. In: Der Eckbauer, 41. Jg., H. 3/2014, S. 4–8

Berliner Schachverband: Chronik der Berliner Schachgesellschaft 1827–1949. Unter: https://web.archive.org/web/20120722160014/http://archiv.berlinerschachverband.de/archiv/chronik/vereine/index.html?dbcmd=vcard&id=178

Handbuch des Schachspiels. Entworfen und angefangen von P. R. v. Bilguer. Fortgesetzt und herausgegeben von seinem Freunde v. d. Lasa. Berlin: Veit und Comp. 1843

Holländer, Hans: Schadow und der Schachclub von 1803. In: Barbara und Hans Holländer: Schadows Schachclub. Ein Spiel der Vernunft in Berlin 1803–1850. Berlin: Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2003, S. 9–53

Holländer, Barbara und Hans: Der Schach-Club von 1803. In: Uta Motschmann (Hg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815. Berlin, München, Boston: de Gruyter 2015, S. 201–215

dies.: Vierschach-Verein. In: Motschmann (Hg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815. A. a. O., S. 216 f.

Hooper, David and Kenneth Whyld: The Oxford Companion to Chess. Second Edition. Oxford, New York: Oxford University Press 1996

Jahresberichte der Berliner Schachgesellschaft von 1827, 1898–1911

Lindörfer, Klaus, unter Mitarbeit von Alfred Diel: Großes Schach-Lexikon. Geschichte, Theorie und Spielpraxis. Von A bis Z. München: Orbis 1991

Mendheim, Julius: Taschenbuch für Schachfreunde. Berlin: Edition Marco (in Vorb.)

Negele, Michael: Ein Wegbereiter der modernen Schachtheorie. Zum 200sten Geburtstag von Paul Rudolf von Bilguer. Unter: http://www.schachbund.de/news/ein-wegbereiter-der-modernen-schachtheorie.html

Nickel, Arno: Alles war schon einmal da – alles kommt wieder. Erinnerungen von Ernst Kossak, wiederentdeckt von Arno Nickel. In: Schach-Kalender 1999. Berlin: Edition Marco 1998, S. 146149

Richter, Kurt: Das hundertjährige Jubiläum der Berliner Schachgesellschaft. In: Schach-Jahrbuch 1928, S. 2 f.

Uhl, Wilhelm: Heydebrand und der Lasa, Tassilo von. In: Allgemeine Deutsche Biographie. Band 50 (1905), S. 297–305

von Heydebrand und der Lasa, Tassilo: Berliner Schach-Erinnerungen. Nebst den Spielen des Greco und Lucena. Leipzig: Veit & Comp. 1859

Wikipedia (besonders Artikel über die im Text erwähnten Spieler)

www.chessmetrics.com

Zander, Otto: Geschichte der Berliner Schachgesellschaft. Festschrift zur Feier ihres hundertjährigen Bestehens. Charlottenburg: Nerger o. J. [1928]

Ein Kommentar zu Abriss der Vereinsgeschichte 1827–1927

  1. Heinz-Dieter Semmelroth sagt:

    Hallo Gregor,
    habe gerade alles gelesen, das liest sich gut und ist auch sehr interessant, ich kann allen nur empfehlen es zu lesen.
    Vorab schon mal besten Dank für die gute und viele Arbeit!
    Ich freue mich auf die Fortsetzung !
    Herzliche Grüße
    Heinz-Dieter

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