11.Schnellturnier vom 21.02.2020

Endstand nach 7 Runden Schweizer System
1. Zschäbitz 6,5 Punkte
2. Möller 6 Punkte
3. Baier 5 Punkte
4.-5. Hoffmann,Victor 4 Punkte
6. Dziallas 3,5 Punkte
7.-8. Paul,Toth 3 Punkte
9.-10. Derz,Zelanti 2,5 Punkte
11. Kersten 2 Punkte
12. Löchner 0 Punkte

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Pokalfinale am 23.03.2020

Möller-Zschäbitz

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Rückblick und Ausblick

Liebe Eckbauern,
WOW, war das ein schöner Mannschaftskampf, den die 7. Runde für uns in der Stadtliga bereithielt – für mich gewiss einer der schönsten Sonntage seit 1827!!
Klar hatte man auf einen Punktgewinn gehofft, wieso auch nicht: Vom Tabellenvorletzten nur durch das bessere Brettpunktverhältnis getrennt und in dem Bewusstsein, dass dieser in der Schlussrunde gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten antretend sicherlich sehr gute Chancen hat, noch 2 weitere Mannschaftspunkte einzuheimsen und uns noch zu überholen, standen wir faktisch bereits mit dem Rücken zur Wand. Zumindest, wenn wir das Privileg behalten wollten, nicht auf Schützenhilfe angewiesen zu sein, sondern den Abstieg aus eigener Kraft verhindern zu können.
Und so, wie in den ersten 6 Runden, insbesondere in der 4. und 5. Runde nun wirklich sehr viel gegen uns gelaufen war, lief gestern fast alles für uns. Dazu gehörte natürlich auch, dass wir bis auf Andreas endlich mal wieder fast in Bestbesetzung antreten konnten, während unser Gegner uns im „Haus der Lebensfreude“ nun wirklich stark ersatzgeschwächt empfing. Insbesondere Peters Einsatz erwies sich für uns alle – bis auf Wolfgang – als sehr segensreich; da er an Brett 2 antrat, hatten wir alle es an den Brettern 3-8 leichter und trafen in seinem Windschatten auf eher „lösbare Aufgaben“.
Nur für Wolfgang an Brett 1 änderte sich durch Peters Einsatz naturgemäß nichts an seinem Gegner. Er musste gegen den sehr starken – mit 2143 gelisteten Shenis Slepuschkin antreten – einen der Leistungsträger und besten Punkteholer des Gegners. Ich weiss nicht so recht, wie Wolfgang es angestellt hat – das ging irgendwie alles viel zu schnell für mich – aber noch vor der Zeitkontrolle war es ihm gelungen in ein klar vorteilhaftes gleichfeldriges Läuferendspiel mit einem gesunden und starken Mehrbauern abzuwickeln, dass er scheinbar mühelos zum Sieg verwerten konnte. Er bescherte uns so das enorm wichtige 1:0, welches die Gegner schockte und uns kräftigen Auftrieb gab. So war es dann auch vergleichsweise leicht zu verschmerzen, dass Christoph schon wenig später seinem Gegner gratulieren musste; zu diesem Zeitpunkt standen wir an einer Reihe von Brettern überlegen – insbesondere Dieter stand sehr aussichtsreich – und wir standen nirgends schlechter. Mir klang noch Wolfgangs leicht gefrustetes Resümee vom Freitag im Ohr – „ich kann keine gewonnenen Partien mehr nach Hause bringen“ und ich bin der aufrichtigen Auffassung, dass er schwerlich einen besseren Zeitpunkt finden konnte, um sich selbst zu widerlegen …
Peter und sein Gegner einigten sich auf Remis: also 1,5:1,5.
Dann gelang es Stefan uns an Brett 5 mit 2,5:1,5 in Führung zu bringen. Sein Gegner hatte in anbrechender Zeitnot in einer taktisch geprägten Stellung ein zu diesem Zeitpunkt noch möglich scheinendes Remis aus der Hand gegeben,
Ich selbst konnte auf 3,5:1,5 erhöhen. Nachdem ich bei meinem Versuch den Gegner mit einer selten gespielten Verteidigung zu überraschen böse bestraft wurde – er kannte die Theorie deutlich besser als ich – konnte ich die Stellung konsolidieren und nach dem Damentausch in das bessere Endspiel abwickeln. Schließlich mündete dieses in ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern. Wer mich kennt, der weiß, dass ich solche an schlechten Tagen häufig noch verliere und an guten Tagen noch Remis halte. Sonntag, der 16.2.20 scheint nun aber ein ganz besonders guter Tag gewesen zu sein. Da mein Gegner noch mehr Fehler einsgestreut hat, als ich selbst, gab es endlich mal ein Happy-end.
Beim Stande von 3,5:1,5 sah es für uns nun wirklich sehr gut aus. An allen 3 verbleibenden Brettern, hatten wir zumindest einen Bauern mehr. Und die bessere Stellung noch dazu.
Und dennoch blieb ein Hauch Restzweifel; zu häufig hatten wir gerade in dieser Saison in vergleichbarer Situation auf der Zielgeraden noch wichtige Brett- und sogar Mannschaftspunkte noch „weggeschenkt“…
Doch nicht so diesmal: Frank König war es vorbehalten, seinen Gegner mit kühlem Kopf in Zugzwang zu bringen. Vor die Alternative gestellt, in einem Leichtfigurenendspiel mit Minusbauern entweder noch die beiden letzten Bauern einzubüßen oder die Umandllung eines Bauern zuzulassen, entschied er sich weise für die Aufgabe – der Mannschaftskampf war gewonnen.
Dieter verwertete seinen deutlichen Vorteil zum Sieg: 5,5 : 1,5.
Wie üblich spielte also einmal mehr Konditionswunder Klaus die längste Partie. Und einmal mehr gelang es ihm, seinen Gegner niederzuringen. Bei ungleichfeldrigen Läufern nebst einem Turm gelang es ihm schließlich einen Mehrbauern – und mehr noch als diesen: die aktivere Stellung zum Sieg zu verwerten und so – bereits kurz nach 14.00 Uhr den Endstand herzustellen. Chapeau!!
Der hohe Sieg war Balsam für unsere geschundene Seele. Wie eminent wichtig er für uns sein sollte, zeigte sich dann im Laufe des Nachmittaggs beim Blick auf die andereen Ergebnisse. Dem Vorletzten SG Lichtenberg war es gelungen Queerspringer zu schlagen und so das eigene Mannschaftspunktekonto von 3 auf 5 zu stellen. Das hat zur Folge, dass wir trotz unseres Sieges noch längst nicht aus dem Schneider sind. Wir haben nach wie vor genauso viele Mannschaftspunkte, wie der nunmehrige drittletzte SG Lichtenberg und nur einen mehr, als der Vorletzte Queerspringer. Dies entwertet unseren Sieg aber mitnichten, sondern zeigt vielmehr auf, wie wichtig er für uns war; hätten wir verloren wären wir nun Vorletzter mit einem Mannschaftspunkt Abstand auf den Drittletzten und sogar 2 Punkten Abstand auf den Viertletzten.
So hingegen haben wir alles in der eigenen Hand, zumal wir in der Schlussrunde auf Queerspringer treffen, den aktuellen Tabellenvorletzten.
In der nächsten Runde müssen wir allerdings zunächst den Tabellenzweiten, den SC Friesen Lichtenberg, empfangen. Was da auf uns zukommt, kann wohl niemand mit Bestimmtheit sagen. Sie haben gerde erst gegen den Tabellenführer Berolina mit 2:6 klar verloren, so dass der Traum vom Aufstieg bei 3 Mannschaftspunkten Abstand auf den verlustpunktfreien souveränen Tabellenführer 2 Runden vor Schluss, ausgeträumt sein dürfte. Wie gehen sie mit der Situation um?! Lecken sie Wunden und lassen die Spielzeit ausklingen oder bleiben sie motiviert?!
Wir spielen am 8. März 2020 zu Hause gegen sie und werden es erleben. Es wäre toll, wenn wir etwas Zählbares zu Hause behalten können.
In diesem Sinne: geniesst noch ein wenig die Nachwirkungen der 7. Runde und freut Euch auf die 8. Runde!!
Versucht bitte frühzeitig da zu sein undd beim Aufbauen zu helfen. Ich werde mein Handy wieder nicht dabei haben!!!
Alles Liebe
Feri

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Tag der offenen Tür in der Hans-Litten-Schule

Die Hans-Litten-Schule, unser Kooperationspartner in der Danckelmannstr. 26-28, hat am Freitag, den 21.02.2020 von 14:00 – 18:00 Uhr einen Tag der offenen Tür. Martin wird wieder mit einem kleinen Schachstand vor Ort sein (Haus 2, Raum 2223) und freut sich über jede Unterstützung.

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11. 960er Turnier vom 10.02.2020

Endstand nach 6 Partien
1. Möller 4 Punkte
2. Baier 3,5 Punkte
3. Paul 3 Punkte
4. Zschäbitz 1,5 Punkte

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Schach 960 am Montag den 10.02.2020

Am Montag den 10.02.2020 findet unser monatliches Turnier im Schach 960 statt. Gespielt werden 7 Runden Schweizer System. Die Bedenkzeit beträgt 12 Minuten + 5 Sekunden Bonus /Zug.

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11. Blitzturnier vom 07.02.2020

Endstand nach 10 Partien
1. Sechting 8,5 Punkte
2.-3. Möller, Wirth 8 Punkte
4. Groß 7,5 Punkte
5. Zschäbitz 6 Punkte
6. Kersten 5 Punkte
7.-8. Baier, Reeger 4 Punkte
9. Zelanti 2,5 Punkte
10. Weiser 1 Punkt
11. Paul 0,5 Punkte

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Rückblick und Ausblick…der Grosse…

Liebe Eckbauern,
zugegeben: sie war auch schon mal schöner. Viel schöner sogar. Insbesondere, als wir uns alle in sie verliebt hatten…
Doch das ist leider lange her.
Was ist nur aus ihr geworden?! Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Und genau genommen nicht nur die! Auch wir selbst haben erheblich dazu beigetragen, dass sie so geworden ist, wie sie sich uns jetzt darstellt: unschön, unansehnlich und sogar ein wenig bedrohlich.
Was also ist zu tun?! – Trennung und irgendwo „ganz von vorne anfagen …“ – um dann vielleicht zu erleben, wie sich Geschichte wiederholt?! Hatte man sich dereinst nicht vorgenommen, zusammenzuhalten, in guten, wie in schlechten Tagen, und stets das Beste draus zu machen?!
Flucht bringt keine Rettung. Ich finde, wir sollten zu unserer Verantwortung stehen, und sie liebevoll so annehmen, wie sie ist und wie wir sie gemacht haben: die BMM-Tabelle der Saison 2019/2020 nach der 6. Runde.
Wie konnte sie so außer Form geraten?!
Ich denke, in den ersten beiden Dritteln der Saison kam – auch durchaus objektiv betrachtet – schon sehr viel Widriges zusammen. Gleich zwei knappe Niederlagen in den ersten drei Runden sorgten für einen mit einigem Recht als durchaus unglücklich zu bezeichnenden Start.
Dann die 4. Runde, in der gegen Weisse Dame ein Handyklingeln des Mannschaftsführers – im wahrsten Sinne des Wortes – unsere Niederlage „einläutete, und in der weiteren Folge der Gegner eine Partie mit einer Restbedenkzeit bei der Zeitkontrolle von exakt einer Sekunde zum Sieg rettete, nachdem es zuvor sehr lange Zeit an dem Brett noch nach einem Sieg für uns ausgesehen hatte, während wir eine andere Partie wegen Zeitüberschreitung im 39. Zug verloren.
Dann das skandalträchtige Auswärtsspiel bei Zitadelle, bei welchem dank am Ende sehr unschöner Umstände die Nerven blank lagen und wir in Gestalt von etwa anderthalb Punkten teures Lehrgeld zahlten.
Dann unsere dünne Personaldecke, die darin gipfelte, dass wir ausgerechnet in der 6. Runde beim Abstiegskampf gegen den Tabellennachbarn auf 4 (- in Worten: VIER-) Spieler aus der ersten Mannschaft verzichten mussten und so – en passant – der zweiten Mannschaft eine frustrierende 1:7 Klatsche bescherten. Einmal mehr lag es an Reinhard und den „Jungspunden aus seiner Talentschmiede“, dass es wenigstens noch zu einem Teilerfolg reichte.
Was dieser wert ist, d.h. ob das Glas nun halb voll oder halb leer war, wird sich im letzten Drittel der Saison entscheiden. Momentan stehen mir mit drei Mannschaftspunkten aufgrund des besseren Brettpunktverhältnisses an drittletzter Stelle. Aufsteigen werden wir also nicht mehr. Was die Tabelle allerdings regelrecht bedrohlich erscheinen lässt, ist der Umstand, dass dier mannschaftspunktgleiche Vorletzte, die SG Lichtenberg, das leichtere Restprogramm hat. Insbesondere spielen sie in der Schlussrunde gegen den bislang punktlosen Tabellenletzten. Wenn wir also über dem Strich bleiben wollen, müssen wir in den ausstehenden 3 Runden mindestens soviel Mannschaftspunkte holen, wie sie.
Das Gute ist: wir können es – nachwievor trotz des dargelegten außergewöhnlich widrigen bisherigen Verlaufs der Saison – aus eigener Kraft schaffen. Auf das wir nach der Saison der Tabelle mit demütigem Lächeln in die letztlich schönen Augen schauen und mit verklärtem Gesichtsausdruck über den Unterschied von „Verknalltsein“ und „Liebe“ referieren …
Dafür wird es aber Zeit wieder zu punkten.
Die Stadtliga-Tabelle und wir, mögen wir gemeinsam glücklich alt werden!
In diesem Sinne
Alles Gute
Feri

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Die ersten Schachclubs

Dr. Matthias Kribben hat mich auf einen Artikel von André Schulz beim Deutschen Schachbund hingewiesen – nicht nur für Historiker interessant: die ersten Schachclubs

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10. Schnellturnier vom 17.01.2020

Endstand nach 7 Runden Schweizer System
1. Derz 5,5 Punkte
2. Zschäbitz 5 Punkte
3. Hoffmann 4,5 Punkte
4.-7. Baier, König, Möller, Toth 4 Punkte
8. Kersten 3 Punkte
9. Löchner 1 Punkt
10. Zelanti 0 Punkte

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